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Porsche stockt auf

Foto: dpa

Porsche hat seine Anteile bei VW auf 35,14 Prozent erhöht. Das teilte der Sportwagenbauer am Dienstag (16.9.) in Stuttgart mit. Dieser Schritt sichert Porsche eine dauerhafte Mehrheit auf der VW-Hauptversammlung.

16.09.2008

Nach dem Wertpapierübernahmegesetz ist VW nach Porsche-Angaben damit ein Tochterunternehmen der Stuttgarter. Zudem werden nun auch Arbeitnehmervertreter von Volkswagen in den Betriebsrat der Porsche SE und in den Aufsichtsrat der Porsche SE einziehen.

Aufgrund der neuen Beteiligungsverhältnisse ist Porsche gesetzlich verpflichtet, für die VW-Tochter Audi ein formales Pflichtangebot vorzulegen. Die entsprechenden Angebotsunterlagen müssen innerhalb der nächsten vier Wochen bei der BaFin eingereicht werden. Der Sportwagenbauer für die Audi-Aktien aber nur den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestpreis bieten. Dieser wird rund 487 Euro je Aktie betragen. VW hat erklärt, dass es das Angebot für seine 99,14 Prozent Audi-Aktien nicht annehmen wird. Porsche beabsichtigt nicht, außerhalb des Pflichtangebots die 0,86 Prozent der Aktien im Streubesitz zu erwerben.

Porsche hatte bereits Mitte Juni bekanntgegeben, Verträge für den Kauf der knapp fünf Prozent der VW-Stammaktien geschlossen zu haben. Diesen Nachweis hatte die EU-Kommission zur Bedingung gemacht, um überhaupt über die geplante Mehrheitsübernahme von Porsche bei VW zu entscheiden. Die Behörde hat dem Sportwagenbauer mittlerweile grünes Licht für die Mehrheitsübernahme gegeben. Die Zustimmung von weiteren Kartellbehörden steht noch aus.


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