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VW-Prognose 2005

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Foto: VW 26 Bilder

Europas größter Autokonzern Volkswagen will trotz eines schwachen Starts ins neue Jahr mit neuen Modellen und seinem harten Sparkurs 2005 die Ertragswende schaffen.

08.03.2005

Um wie viel das operative Ergebnis vor sowie nach Sondereinflüssen steigen werde, hänge aber von "heute nicht prognostizierbaren externen Umständen ab", sagte VW-Chef Bernd Pischetsrieder am Dienstag (8.3.) in Wolfsburg. So bleibe die Lage auf den wichtigen Automärkten Deutschland, USA und China schwierig. Zudem halte der Preisdruck an.

Das operative Ergebnis des ersten Quartals werde wie erwartet "nicht befriedigend ausfallen". Im weiteren Jahresverlauf sehe Volkswagen aber eine Verbesserung, da wichtige absatzstarke Modelle wie der neue Passat ab dem zweiten Quartal beziehungsweise im zweiten Halbjahr zur Verfügung stünden. Insgesamt sollen 2005 mehr als 20 neue Produkte und Produktvarianten auf den Markt kommen.

Das vor einem Jahr gestartete Sparprogramm "ForMotion" solle 2005 Einsparungen von 3,1 Milliarden Euro bringen, bekräftigte Pischetsrieder. Im vergangenen Jahr sparte VW durch "ForMotion" 1,6 Milliarden Euro ein. Die Resultate zeigten, dass VW den "richtigen Weg" eingeschlagen habe.

Absatz-Sorgenkind China: Neue Ausrichtung

Wie bereits vor drei Wochen veröffentlicht, sank das operative Konzern-Ergebnis vor Sondereinflüssen 2004 auf 2,0 (2,3) Milliarden Euro. Allerdings übertraf VW damit seine im Juli auf 1,9 Milliarden Euro gesenkte Prognose. Das Ergebnis vor Steuern sank im Vergleich zum Vorjahr um fast 19 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro. Der Umsatz stieg um fast fünf Prozent auf rund 89 Milliarden Euro, der weltweite Absatz um 2,5 Prozent auf 5,14 Millionen Fahrzeuge.

Dank der neuen Modelle will VW den Absatz 2005 weiter steigern. In den ersten beiden Monaten allerdings sanken die Verkäufe weltweit um 0,5 Prozent auf 687.000 Autos. Ursache dafür sind Absatzprobleme in China: auf dem wichtigsten Auslandsmarkt von Volkswagen ging der Absatz im Januar und Februar um 33.000 Fahrzeuge zurück.

2004 war der Absatz in China um sieben Prozent auf 648.000 Fahrzeuge gesunken. Der Marktanteil ging auf 25,2 (30,8) Prozent zurück. Das operative Ergebnis der chinesischen Gesellschaften verringerte sich auf 222 (561) Millionen Euro. Pischetsrieder sagte, Volkswagen arbeite "mit Hochdruck" daran, den Konzern in China neu auszurichten.

Absatz-Sorgenkind VW: Berhard wird es richten

Hauptsorgenkind bei den einzelnen Geschäftssparten ist die Markengruppe Volkswagen, die den weitaus größten Anteil an Absatz und Umsatz hat. Die Markengruppe rutschte 2004 operativ in die roten Zahlen. Das operative Ergebnis der Markengruppe Volkswagen (VW-Pkw, Skoda, Bentley, Bugatti) betrug minus 44 Millionen Euro, nach plus 486 Millionen Euro im Vorjahr. Ertragsbringer des Konzerns waren 2004 vor allem Audi sowie die Finanzdienstleistungs-Sparte. Die Markengruppe Volkswagen auf Vordermann bringen soll der als Sanierer geltende neue VW-Vorstand Wolfgang Bernhard.

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