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VW

Proton-Beteiligung kein Thema

Volkswagen hat Spekulationen über eine mögliche Beteiligung an dem malaysischen Autokonzern Proton zurückgewiesen. Ein VW-Sprecher sagte am Donnerstag (13.1.) in Wolfsburg, eine Beteiligung sei "zunächst nicht vorgesehen".

13.01.2005

An dieser Position habe sich nichts geändert. Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" hatte berichtet, der Weg für eine VW-Beteiligung an Proton sei frei. Hintergrund sei der Ausstieg des japanischen Konkurrenten Mitsubishi.

VW hatte Ende Oktober eine langfristige strategische Partnerschaft mit Proton vereinbart. In etwa einem Jahr solle mit der Montage von VW-Autos in Malaysia begonnen werden, hieß es. Mit der Partnerschaft will VW auf dem schnell wachsenden Automarkt in Südostasien in die Offensive gehen. Die Zusammenarbeit mit Proton ermöglicht es Volkswagen früheren Angaben zufolge, ohne umfassende Investitionen in der Region eine Basis aufzubauen, von der aus die Märkte in der ASEAN-Region erschlossen werden könnten. Bislang ist der VW-Konzern in den ASEAN-Staaten kaum vertreten. Zur ASEAN-Region zählen neben Malaysia etwa Indonesien, Philippinen, Singapur, Thailand und Vietnam.

Die "FAZ" hatte berichtet, das Handelshaus Mitsubishi Corp. habe seinen Proton-Anteil von 7,93 Prozent an den malaysischen Staat abgegeben, bei dem das Aktienpaket nur geparkt sein könnte. Den Mitsubishi-Anteil habe die staatliche Investitionsgesellschaft Khazanah Nasional für umgerechnet 76,8 Millionen Euro übernommen. Im Frühjahr 2004 hatte sich bereits der Automobilhersteller Mitsubishi Motors von seinem Anteil von ebenfalls 7,93 Prozent getrennt.

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