Der Name Amarok stammt nach Angaben von VW aus der Sprache der Inuit und bedeute "Wolf".
VW Amarok soll in Russland, Afrika und Australien angeboten werden
Der robuste Pritschenwagen mit einer großen Ladefläche soll auch in Russland, Afrika und Australien angeboten werden. VW will mit dem Amarok in die weltweiten Pickup-Märkte eintreten, die bislang überwiegend von japanischen Herstellern dominiert werden. Der offene Pritschenwagen wird im argentinischen VW-Werk Pacheco bei Buenos Aires gebaut.
Nach der Anlaufphase im kommenden Jahr strebt VW Nutzfahrzeuge von 2011 an ein jährliches Produktionsvolumen von rund 100.000 Fahrzeugen an. Als Kernmärkte gelten Südamerika, Südafrika, Australien und Russland.
Pläne für den Bau eines hochwertigeren, geschlossenen Pickup, der im Werk Hannover überwiegend für den europäischen Markt gefertigt werden sollte, hatte VW wegen schlechter Absatzchancen gestoppt.
VW Amarok zunächst nur mit Doppelkabine
Der Amarok mit Doppelkabine, weit ausgestellten Radläufen und Allradantrieb breitet sich auf 5,18 Meter Länge und 1,90 Meter Breite aus. Später wird auch eine Ausführung mit Einzelkabine angeboten. Unter der Motorhaube sollen verschiedene Common-Rail-Turbodiesel-Triebwerke aus dem Konzernregal zum Einsatz kommen, die mit einem manuellen Sechsgang-Getriebe kombiniert werden. Den Vortrieb auch in schwerem Geläuf sollen zuschaltbare Differenzialsperren, Einzelradaufhängung vorn und eine Starrachse sichern.
Dem Nutzfahrzeuganspruch geschuldet ist die 1,55 Meter lange Ladefläche, die breit genug sein soll, um eine Euro-Palette auch quer fassen zu können. Zusätzliche Stauräume in den Seitenwänden nehmen kleinere Gegenstände auf.




