115.000 Autos könnten im Jahr dort gebaut werden. VW-Chef Bernd Pischetsrieder sagte: "Diese Entscheidung ist von großer strategischer Bedeutung für den Konzern." Damit werde sichergestellt, "dass wir unseren Anteil am schnell wachsenden Automarkt Russlands in den kommenden Jahren deutlich ausbauen können."
Insgesamt hatte Volkswagen rund 70 Standorte zwischen Sankt Petersburg, dem Ural und dem Schwarzen Meer für eine mögliche Ansiedlung untersucht. Kaluga liegt im Zentrum des europäischen Teils Russlands rund 160 Kilometer südwestlich von Moskau. Die Stadt hat rund 330.000 Einwohner. Sie gilt als bedeutende Forschungs- und Industriestadt.
Zunächst sollen in Kaluga von der zweiten Jahreshälfte 2007 an teilzerlegte Modelle der Marken Volkswagen und Skoda montiert werden. Als erstes Fahrzeug wird der Skoda Octavia von den Montagebändern rollen. Pro Jahr sollen zu Beginn rund 20.000 Fahrzeuge gefertigt werden. Parallel dazu wird die Vollfertigung mit Karosseriebau, Lackiererei und Montage aufgebaut, die ihren Betrieb in der ersten Jahreshälfte 2009 aufnehmen soll.
VW: Russland-Standort gefunden
Nach langer Standortsuche wird Volkswagen jetzt in der russischen Stadt Kaluga südwestlich von Moskau ein neues Produktionswerk bauen. Die Verträge sollen am 29. Mai unterzeichnet werden, teilte der Autobauer am Freitag (26.5.) in Wolfsburg mit.
Autor: dpa

