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VW-Sanierung

IG-Metall konfliktbereit

Foto: dpa

Die IG Metall hat vor einem Scheitern der Sanierungs-Verhandlungen bei Volkswagen gewarnt und das Management zur Kompromissbereitschaft aufgerufen.

08.09.2006

"Sollte der VW-Vorstand einen Konfrontationskurs einschlagen und Produktionen verlagern, riskiert er einen Großkonflikt", sagte der IG-Metall-Chef in Niedersachsen, Hartmut Meine, der "Frankfurter Rundschau" am Donnerstag (7.9.). Die IG Metall sei bei Volkswagen "nicht in der Rolle eines fußkranken Bittstellers", sondern könne jederzeit für ihre Ziele streiten. Meine verwies darauf, dass 97 Prozent der VW-Beschäftigten gewerkschaftlich organisiert seien. Meine leitet für die IG Metall die Verhandlungen.

IG Metall, Betriebsrat und VW-Management verhandeln an diesem Freitag über die Zukunft der sechs westdeutschen VW-Werke, die zuletzt Verluste erwirtschaftet haben. Der Vorstand fordert die Rückkehr zur 35-Stunden-Woche ohne Lohnausgleich. Zurzeit gilt in den Fabriken die Vier-Tage-Woche mit 28,8 Stunden.

Die IG Metall will nur dann Zugeständnisse machen, wenn der Konzern den Erhalt der Werke langfristig sichert. "Wenn der VW-Vorstand über Tariffragen reden will, dann muss er verbindliche Zusagen machen", sagte Meine der "Frankfurter Rundschau". Die Gewerkschaft erwarte "von Volkswagen konkrete Zusagen für alle sechs westdeutschen VW-Werke hinsichtlich Produkten, Investitionen und Auslastung.

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