Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

VW

Sanierungsplan bis Ende Juli

Foto: ams

Volkswagen-Chef Bernd Pischetsrieder will bis Ende Juli die Sanierungsverhandlungen mit der Gewerkschaft zum Abschluss bringen. Das sagte er am Mittwochabend (21.6.) auf einem Branchenkongress der "Automotive News Europe" in Wien.

22.06.2006

Der Autobauer verhandelt derzeit über ein tief greifendes Restrukturierungsprogramm mit den Arbeitnehmervertretern. Um Kosten zu senken, hat die VW-Spitze eine Anhebung der Arbeitszeit auf 35 Stunden ohne Lohnausgleich gefordert. Derzeit gilt in den westdeutschen Werken überwiegend eine Vier-Tage-Woche mit 28,8 Stunden.

Der Konzernchef bestätigte zudem Gewerkschaftsangaben, dass in Brasilien 6.000 Arbeitsplätze abgebaut werden sollen. Zum Zeitplan äußerte er sich nicht. Unterdessen räumte Pischetsrieder Absatzprobleme ein und bestätigte auch indirekt den Vorwurf, dass VW-Modelle zu teuer seien: "Es gibt Extras, für die die Leute nicht mehr bereit sind mehr zu zahlen", sagte er. "Wir haben 59 Werke, einen zu geringen Absatz und zu wenige Kunden."

Der Manager bestätigte Medienberichte, wonach VW eine Produktionsverlagerung des Kleinwagens Fox von Brasilien nach Europa geprüft habe. Allerdings seien die notwendigen Investitionen derzeit zu hoch.

Pischetsrieder wies den Vorwurf von Gesamtbetriebsratschef Bernd Osterloh zurück, die Ankündigung, den für 2008 geplanten Scirocco in Portugal zu bauen, sei eine Provokation der Belegschaft. "Das ist keine Provokation. Die Entscheidung ist bereits vor Monaten gefallen."

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
Gebrauchtwagen Angebote
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden
Autokredit berechnen
Anzeige