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VW-Schichtmodell

Keine Einigung

Belegschaft und Management bei Europas größtem Autobauer Volkswagen ringen um ein neues Schichtmodell im Stammwerk Wolfsburg. Trotz erster Annäherungen über eine mögliche Rückkehr zur Fünf-Tage-Woche war eine Einigung am Dienstag (21.6.) weiterhin nicht Sicht.

21.06.2005

Die Gespräche waren am vergangenen Freitag vertagt worden. Das Management will vor allem duch Streichung von Nachtschichten rund 70 Millionen Euro sparen. Das Werk in Wolfsburg ist wegen des schleppenden Autoabsatzes nur zu rund 70 Prozent ausgelastet.

Bisher gibt es in Wolfsburg die Vier-Tage-Woche mit 28,8 Arbeitsstunden. An der Zahl der Arbeitsstunden solle nicht gerüttelt werden, hieß es. Auch am Drei-Schicht-Betrieb solle festgehalten werden. Dabei sollen die Schichten etwa sechs Arbeitsstunden umfassen. Strittig ist dem Vernehmen nach vor allem das Ende der letzten Schicht und damit der Nachtschichtzuschlag, der ab 22:00 Uhr gezahlt werden muss.

Ohne Zustimmung des Betriebsrates kann ein neues Schichtmodell nicht in Kraft gesetzt werden. Es gebe aber noch eine "ganze Reihe von Knackpunkten", hieß es. Die Arbeitnehmervertreter hatten Anfang der vorigen Woche einen Vorschlag des Managements für eine Drei-Tage-Woche und Zehn-Stunden-Tage offiziell abgelehnt.

Hintergrund für die Planungen ist auch der neue Tarifvertrag bei VW, der im Herbst 2004 vereinbart worden war. Er eröffnet bei der Gestaltung der Arbeitszeit mehr Flexibilität. Die Arbeitskosten will VW vom nächsten Jahr an um jährlich eine Milliarde Euro unter das heutige Niveau drücken.

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