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VW-Schmiergeldaffäre

Eigenbelege für 700.000 Euro

Foto: VW, dpa

In der VW-Affäre hat der frühere Personalmanager Klaus-Joachim Gebauer 700.000 Euro als Eigenbelege für Betriebsrats-Spesen abgerechnet.

15.07.2005

Wirtschaftsprüfer von KPMG untersuchten derzeit, ob davon auch die angeblichen "Lustreisen" von Betriebsräten finanziert worden seien, hieß es am Freitag (15.7.) aus dem Umfeld des VW-Konzerns.

Rechtlich gesehen müssten die Belege nicht kontrolliert werden, hieß es. Die vorhandenen Belege lägen der Staatsanwaltschaft Braunschweig vor. Ein Justizsprecher wollte dies nicht bestätigen: "Wir lassen uns nicht in die Karten schauen."

KPMG arbeite mit "Hochdruck" an der Aufklärung der Affäre, hieß es im Umfeld des Konzerns. Ein Zwischenbericht solle "so schnell wie möglich" vorgelegt werden. Gebauer war in der VW-Personalabteilung für die Beziehungen für den Betriebsrat zuständig. VW hatte ihn Mitte Juni entlassen. Die "Neue Presse" in Hannover hatte berichtet, Gebauer habe in den vergangenen zwei Jahren 780.000 Euro als Eigenbelege abgerechnet. Eigenbelege werden ausgestellt, wenn keine Quittungen oder Rechnungen vorliegen.

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