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VW-Schmiergeldaffäre

Gebauer droht

Foto: VW, dpa

In der VW-Affäre droht eine der Schlüsselfiguren, der frühere Personalmanager Klaus-Joachim Gebauer, nach einem Bericht des "Focus" vor Gericht mit neuen Enthüllungen.

08.08.2005

Gebauer wolle angeblich begünstigte Betriebsräte "outen", schreibt das Nachrichtenmagazin. Am Dienstag (9.8.) kommt es vor dem Arbeitsgericht Braunschweig zu einer gesetzlich vorgeschriebenen Güteverhandlung über die fristlose Kündigung Gebauers durch VW.

Der Autobauer hatte Gebauer, der für die Beziehungen zum Betriebsrat zuständig war, im Juni dieses Jahres gekündigt. Dagegen wehrt dieser sich mit einer Kündigungsschutzklage. VW hatte bereits angekündigt, wegen der "Schwere der Beschuldigungen" keine gütliche Einigung in Erwägung zu ziehen. Gebauer soll Betriebsräte unter anderem mit "Lustreisen" begünstigt und Spesenbelege nicht korrekt abgerechnet haben.

Laut "Focus" verlangt Gebauer eine fristgemäße Kündigung, die ihm eine Weiterzahlung seines Jahresgehalts von rund 90.000 Euro sichern würde. Daneben fordere er eine Abfindung für seine 32 Arbeits-Jahre im Konzern.

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