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VW-Schmiergeldaffäre

Schuster sagt aus

Foto: dpa

In der VW-Affäre will die Staatsanwaltschaft noch in diesem Jahr erstmals den früheren Skoda-Personalchef Helmuth Schuster vernehmen. Schuster habe nun dem Wunsch der Staatsanwaltschaft Braunschweig nach einer Aussage entsprochen, sagte ein Sprecher der Behörde am Donnerstag (15.12.).

15.12.2005

Er bestätigte damit einen Bericht der "Braunschweiger Zeitung". Schuster gilt als eine Schlüsselfigur in der Affäre um Schmiergelder und Lustreisen auf Unternehmenskosten.

Der frühere VW-Personalmanager Klaus-Joachim Gebauer solle noch bis Jahresende zum vierten Mal vernommen werden, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft. Es gebe einen "fortschreitenden Ermittlungsstand". Einzelheiten nannte er nicht.

Auch Hartz und Volkert auf der Wunschliste des Staatsanwalts

Die Staatsanwaltschaft wolle auch noch einmal Ex-VW- Arbeitsdirektor Peter Hartz sowie den früheren Betriebsratschef Klaus Volkert vernehmen. Dies hänge aber noch von "gewissen Umständen" ab.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt in der VW-Affäre gegen insgesamt zehn Beschuldigte, darunter Schuster, Gebauer, Hartz und Volkert. Es besteht Verdacht auf Untreue und Betrug beziehungsweise Beihilfe dazu. Ein zusätzlicher Beschuldigter sei nicht in Sicht, sagte der Behördensprecher. Die VW-Affäre war im Sommer ins Rollen gekommen, als ein Netz von Tarnfirmen aufgeflogen war, mit deren Hilfe Schuster Geld auf eigene Konten umgeleitet haben soll, das eigentlich VW zugestanden hätte.

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