VW Sharan auf dem Genfer Autosalon 2010
Vorhang auf für den neuen VW Sharan
Im Sommer 2010 ist es soweit - dann rollt die zweite Generation des VW Sharan zu den deutschen Händlern. Seine Weltpremiere feiert der VW Sharan auf dem Genfer Autosalon. Die Preise starten bei 28.750 Euro.
Das neue Modell löst nach 15 Jahren die erste Sharan-Generation ab. Technisch basiert der neue VW Sharan auf dem VW Passat und wird sich zwischen dem Touran und dem VW Bus T5 positionieren. Vier Motoren stehen zur Wahl: zwei direkteinspritzende TSI-Motoren mit 150 und 200 PS und zwei Turbodiesel mit 140 PS sowie 170 PS. Die 140-PS-TDI-Version mit einem Durchschnittsverbrauch von 5,5 Litern und einer Reichweite von bis zu 1.273 Kilometern soll den neuen Van sogar zum Sparsamsten seiner Klasse machen.

Ein Start-Stopp-System und die Rekuperation beim Bremsen sollen ebenfalls zum sparsamen Verbrauch der zweiten Sharan-Generation beitragen. Optional zur serienmäßigen Sechsgangschaltbox können sich die Kunden auch für ein Siebengang-DSG-Getriebe entscheiden - dieses ist beim VW Sharan 2.0 TSI sogar serienmäßig an Bord.
Neuer VW Sharan als Fünf-, Sechs- und Siebensitzer
Mindestens genauso wichtig wie der Verbrauch dürfte Familien mit Kindern die Variabilität des neuen VW Sharan sein. In der Grundversion ist der neue Sharan als Fünfsitzer konfiguriert, wird aber auch als Sechs- und Siebensitzer angeboten. Zusätzlich zur Basisausstattung Trendline, die unter anderem über sieben Airbags, ESP, Tagfahrlicht, elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel sowie Kindersicherung, Fensterheber und Schiebetüren im Fond verfügt, gehört bei den Sechs- und Siebensitzerversionen auch eine Dreizonen-Klimaautomatik zum Standard-Equipment.
Mit einem Ladevolumen von bis zu 2.297 Litern bei dachhoher Beladung lässt sich der neue VW-Van auch als reiner Transporter einsetzen. Möglich macht dies eine durchgängige Ladfläche durch einfaches Umklappen der Sitze in Reihe zwei und drei, sowie der um 7,5 Zentimeter vergrößerte Radstand von nun 2,92 Meter.
Außer in der Höhe hat der neue VW Sharan auch in den anderen Dimensionen zugelegt: Gegenüber dem Vorgänger wuchs der Van um 22 Zentimeter auf 4,85 Meter, in der Breite legt der Sharan um 9,2 Zentimeter auf nun 1,90 Meter zu. Als ausgesprochen praktisch soll sich die Position der Türgriffe links und rechts von der B-Säule erweisen: Fahrer oder Beifahrer können in einem Zug die vordere und hintere Tür öffnen, ohne dabei die Position zu wechseln. Zudem können die zwei äußeren Sitze in Reihe zwei wieder mit integriertem Kindersitz bestellt werden.
VW Sharan auch als Seat Alhambra
Optisch wird sich der schon in die Jahre gekommene VW Sharan an dem aktuellen Design, wie es am Golf, dem T5 und dem neuen Touareg zu sehen ist, orientieren. Klar zu erkennen ist der neue Knick zwischen Motorhaube und Frontscheibe. Schürzen und Leuchten werden modifiziert. Mit dem VW Sharan 2.0 TDI 4Motion ist auch eine 140 PS-starke Allradvariante im Angebot – außerdem sind noch eine Gas-Variante, das Blue Motion-Modell und ein Seat Alhambra-Ableger geplant.
Neuer VW Sharan kostet ab 28.750 Euro
Erste Bestellungen nimmt Volkswagen ab Ende März entgegen; die Markteinführung des neuen Vans beginnt dann im Sommer zu Preisen ab 28.750 Euro. Diesen Preis gab der Hersteller jetzt auf dem Genfer Auto Salon bekannt.
Ich habe den Sharan als Kundendienstler und fahre ca. 60.000 km pro Jahr. Da meine Familie nicht gerade kein ist und ich auch privat das eine oder andere zu transportieren habe, ist ein Sharan als Firmenauto ein Glücksfall. Das Auto fährt sich sehr gut, das Handling ist klasse, der Verbrauch ist o.k. Nur dieser "Elektronikschrott" sprich völlig veraltete Radio-Navi-CD Wechsler Zumutung trübt das ganze dann doch. Bei der Elektronik sollte VW nicht im großen Mengen einkaufen, da da Zeug zu schnell veraltet ist. An sonsten ist der Sharan ein klasse Auto und die Schiebetüren sind in jedem Fall ein Vorteil, wenn man in einer Parklücke steht, wo nicht viel Platz ist. Wer kleine Kinder hat wird die Schiebetüren geniessen.
Kann nur zustimmen. Der Sharan alleine (ohne Alhambra und Galaxy eingerechnet) hat sich 600'000 Mal verkauft.
Das war ein absolutes Erfolgsauto!
Das Ding ist zuverlässig und steckt Kinder, Hund, Dreck und Tagesausflug-Equipment mit einem Lächeln weg.
Vielleicht hatten wir halt einfach auch nur Glück, wie die hunderttausend anderen Leute auch :)
... kaum zu fassen diese kommentare hier - vielleicht hatte ich einfach glück. mein sharan (tdi, 4motion, jg 2001) brauchte ich täglich in den bergen (wir wohnen da), bei kältesten bedingungen im schnee und mit wohnwagen und 3 kindern bis nach süditalien - er läuft und läuft. noch nie auch nur das kleinste gehabt...kein knistern. verarbeitung genial. bin nach wie vor begeistert und freue mich auf den neuen, v.a. wegen der dreizonen klima... und dem etwas leiseren motor.
@Zwolle
Jo ein Kumpel von mir hatte sich einigen Jahren auch nen neuen 5er Golf geholt. Auf der Fahrt vom Händler nach Hause blieb er dann erstmal auf der linken Autobahnspur mit Totalversagen der Elektronik liegen.
Pannenstatistiken gut und schön, im Endeffekt fahren die meisten von uns ja nur 1-2 Autos in der Familie, und somit ist es doch Glückssache. Ein Montagsauto kann man bei jedem Hersteller erwischen. Ich z.B. fahre seit 12 Jahren diverse Renaults und hatte, abgesehen von Verschleiß, eigentlich keine nennenswerten Werkstattaufenthalte neben Inspektionen.
@Family-Man
Wir waren vom Alhambra restlos bedient! Fünf Jahre Espace-Fahren später kann ich nur sagen, es geht auch anders.
Unabhängig davon ist die ganze Fahrzeugklasse überholt. Den meisten reicht ein kleinerer Van und für die anderen gibt es die Busse, die auf den kleinen Lieferwagen basieren und die richtig Platz bieten.
Wir werden uns wohl auch einen Grand Scenic zulegen und uns damit aus der Klasse der großen Vans verabschieden.
























































