Auch wenn der Up Blue nur 3,68 Meter in der Länge, 1,57 Meter in der Höhe und 1,63 Meter in der Breite misst, weisen ihn die vier kleinen Dachfenster und die Zweifarblackierung eindeutig als Artvervandt zur Ur-Samba-Bus aus. Weitere Gemeinsamkeiten: das Heckmotorkonzept, wobei der Up Blue hier statt auf einen Vierzylinder-Boxer-Benziner auf einen 45 kW-Elektromotor mit 120 Nm Drehmoment zurückgreift.
Bis zu 350 km abgasfrei
Zwölf kWh große Lithium-Inonen-Batterien im Heck und eine Hochtemperatur-Brennnstoffzelle unter der Fronthaube dienen als Kraftquelle für den abgasfreien Antrieb, der den 1.090 Kilogramm schweren Up Blue in 13,7 Sekunden auf 100 km/h treibt und maximal 120 km/h ermöglicht. Als Reichweite werden 100 Kilometer genannt. Legt die Brennstoffzelle mit ihrem 3,3 Kilogramm H2-Vorrat nach, seien rund 350 Kilometer drin. Alternativ kann die Energie auch an einer konventionellen Steckdose gesaugt werden. Zudem generieren Solarzellen auf dem Dach bis zu 150 Watt, die ebenfalls der Batterie zugeführt werden.
Da die Hochtemperaturbrennstoffzelle noch nicht serienreif ist, wird im Up, der als Lupo im Jahr 2010 antreten wird, eine völlig neu entwickelte Verbrennungsmotoren-Generation zum Einsatz kommen. Die Diesel- und Benzin-Motoren werden maximal einen Liter Hubraum haben, aber dank Aufladung Leistungen von bis über 100 PS erreichen.
Optisch kaum Veränderungen
Optisch bleibt der Up Blue den bereits präsentierten Up-Modellen treu. Gegenläufige Türen ohne B-Säule gewähren barrierefreien Eintritt zum Innenraum, die zweigeteilte Hecktür ungehinderten Zugang zum Laderaum. Kurze Überhänge und ein langer Radstand sorgen für optimale Raumausnutzung und Platz für vier Passagiere und 220 Liter oder ein maximales Stauvolumen von 1.005 Liter. Ein klassisches Designzitat sind die kreisrund ausgeführten Außenspiegel.
Technisch kühl erscheinen da die orange durchleuchteten Bauteile, die weißen Flächen und das näherungssensible Bediendisplay im Innenraum, das den Up Blue wie von Geisterhand bedienen lässt.




