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VW-Sparpläne

Audi und Porsche werfen VW Missmanagement vor

Winterkorn Foto: Stefan Baldauf / Robert Kah

Das geplante Sparprogramm bei Volkswagen hat einen internen Streit zwischen den Marken ausgelöst. Nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" wollen die Töchter Audi und Porsche ihre Investitionen nicht kürzen.

28.07.2014 Holger Wittich

VW-Werk in den USA nicht ausgelastet

VW-Chef Winterkorn will dem Konzern ein Sparprogramm in Höhe von 5 Milliarden Euro auferlegen, die hochprofitablen Marken Audi und Porsche werfen indes der Kernmarke des Konzerns Missmanagement vor. VW müsse seine Kosten endlich senken, fordern Manager der beiden Marken.

Besonders die Investitionen von VW in das US-Werk in Chattanooga stehen in der Kritik, da es nicht ausgelastet sei und hohe Verluste einfahre. Es würden relevante Modelle für den amerikanischen Markt fehlen.

Macht und Klingler müssen um ihr Posten fürchten

Des Weiteren seien die Kosten von VW auch "deshalb so hoch, weil im Werk Wolfsburg für mehrere Hundert Millionen Euro neue Produktionsanlagen installiert wurden, die jetzt nur mangelhaft funktionierten." Nach Spiegel-Informationen müssen Produktionsvorstand Michael Macht und Vertriebschef Christian Klingler um ihre Posten fürchten.

Als weiterer Kritikpunkt der Audi- und Porsche-Manager steht das Low Budget-Auto für einen Preis von rund 7.000 Euro im Fokus. Hier sei der zu erwirtschaftende Gewinn zu gering. Die geringe Konzernrendite würde weiter sinken.

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