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VW

Sparpotenzial verdoppeln - Jobs streichen

Foto: VW

Update ++ Stellungnahmen Pischetsrieder ++ Europas größter Autobauer Volkswagen verschärft angesichts der weiter schwachen Konjunktur seinen Sparkurs. Bis Ende 2005 will VW insgesamt rund vier Milliarden Euro einsparen, wie das Unternehmen am Dienstag (9.3.) in Wolfsburg mitteilte.

09.03.2004

Zu bereits geplanten Einsparungen von zwei Milliarden Euro kämen zusätzliche zwei Milliarden Euro dazu. Damit verdoppele VW seine Anstrengungen zur Ergebnissicherung. Zudem sollen weltweit 3,5 Prozent der derzeit rund 196.000 Beschäftigten im Automobilbereich - insgesamt beschäftigt VW weltweit 335.000 Mitarbeiter - gestrichen werden. Dies wären rund 5.000 Jobs. Mit einem Kurseinbruch von fast vier Prozent auf unter 38 Euro bildete die VW-Aktie am Vormittag das Schlusslicht im Deutschen Aktienindex DAX.

Hohe Anlaufkosten für neue Modelle, der starke Euro und die Sanierung des Brasilien-Geschäfts hatten das operative Ergebnis nach Sondereinflüssen 2003 auf 1,8 Milliarden Euro (minus 62,6 Prozent)gedrückt. Der Umsatz stieg leicht auf 87,2 (Vorjahr: 86,9) Milliarden Euro. Weltweit lieferte VW 5,015 (4,984) Millionen Autos aus.

Das Sparpaket "For Motion" sei in seiner umfassenden Form einmalig für Volkswagen, sagte VW-Vorstandschef Bernd Pischetsrieder. Ziel sei es, Umsatz und Ertrag zu steigern, Kosten zu senken und die Kapitalbindung im Konzern weiter zu reduzieren. Dennoch will VW 2004 das operative Ergebnis des Vorjahres von 2,5 Milliarden Euro vor Sondereinflüssen übertreffen. Angesichts des zunehmenden Preisdrucks, der schwachen Konjunktur und der ungünstigen Wechselkurse sei dies ein "durchaus anspruchsvolles Ziel", teilte VW mit.

"Miserables erstes Quartal" - Angebot unter 10.000 Euro

Ins Jahr 2004 ist VW nach den Worten Pischetsreider schwach gestartet. Das erste Quartal werde auch im Vergleich zum Vorjahr "miserabel", sagte der VW-Chef. Neben der schwachen Marktlage belasteten einmalig Neuanläufe für Konzernfahrzeuge wie den Audi A6 oder den Skoda Octavia. Die sich bislang abzeichnende schwierige Gesamtmarktsituation führe für VW außerhalb Chinas in diesem Jahr voraussichtlich nur zu einer leichten Steigerung des Absatzes. "Über die fünf Millionen Grenze beim Absatz werden wir aber sicher wieder kommen", sagte Pischetsrieder. Vorrangiges Ziel sei es aber, die Ertragskraft zu stärken. Dem müsse sich das Volumen "unterordnen".

Pischetsrieder kündigte an, VW wolle künftig in allen relevanten, lukrativen Nischen vertreten sein. So werde sich Seat bei der "Modelloffensive" mit neuen Autos in der Preisposition leicht nach oben entwickeln. Die Marke Skoda biete im unteren Bereich der Preisskala eine Alternative etwa zu den asiatischen Wettbewebern. Außerdem will VW 2005 in Europa ein Auto in der Preisklasse «deutlich» unter 10.000 Euro einführen. Dessen brasilianische Variante, der Fox, sei bereits ein großer Erfolg.

Zum neuen Golf sagte Pischetsrieder, der Anlauf habe sowohl im Volumen als auch in der Produktqualität "neue Maßstäbe" gesetzt. Der Golf V fahre seit Jahresbeginn allen Wettbewerbern in den Zulassungsstatistiken davon. Allerdings habe sich VW "noch mehr vorgenommen". Seit Mitte Oktober seien bereits 210.000 neue Golf von den Bändern gerollt. Nach Anlaufschwierigkeiten bietet VW den Golf seit einigen Wochen mit einer Gratis-Klimaanlage im Wert von rund 1.200 Euro an.

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