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VW-Suzuki-Streit

Suzuki-Übernahme wäre ein Option

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Scharfe Töne aus Wolfsburg: Für Europas größten Autobauer ist laut einem Bericht des "Spiegels" auch eine Übernahme der Japaner eine Option. Hintergrund ist der aktuelle Streit über die 19,9-Prozent-Beteiligung der Wolfsburger an Suzuki.

19.09.2011 dpa

Die Japaner könnten zwar den Vertrag über die Zusammenarbeit mit VW kündigen, schreibt das Magazin. Damit würde aber auch ein Passus ungültig, nach dem VW seinen Anteil an Suzuki nur mit dessen Zustimmung erhöhen dürfe. Damit wäre der Weg, eine Mehrheit an Suzuki zu übernehmen, frei: "Ich schließe diese Möglichkeit nicht aus", zitiert der "Spiegel" einen Topmanager. VW hält derzeit 19,9 Prozent der Aktien von Suzuki.

Suzuki als Kleinwagenkompetenzzentrum

Eine Mehrheitsübernahme sei auch schon vor Beginn der Zusammenarbeit im Gespräch gewesen, heißt es in dem Bericht. Demnach war angedacht, dass die Japaner für VW eine zentrale Rolle
übernehmen: Der VW-Konzern wollte die Autoentwicklung auf weltweit vier Zentren aufteilen. Bei Suzuki sollten demnach Kleinwagen konstruiert werden. Voraussetzung wäre allerdings, dass VW eine Mehrheit übernimmt.
 
Anfang dieser Woche hatten die monatelangen Reibereien zwischen VW und Suzuki ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht. Nachdem Europas größter Autobauer den Japanern vorgeworfen hatte, fremde Motoren einzukaufen und dadurch die Kooperationsvereinbarung zu verletzen, erklärte Suzuki die seit 2009 bestehende Partnerschaft wegen zu starker Einmischung aus Wolfsburg für beendet. Die Japaner verlangten von VW, den knapp 20-prozentigen Anteil an Suzuki wieder abzustoßen.

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