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VW T-Prime Concept GTE in Peking

Das wird der neue VW Touareg

Volkswagen T-Prime Concept GTE Foto: VW 34 Bilder

Digitalisiertes Interieur, Antrieb per Plug-in-Hybrid und sportlich-elegante Linienführung: So stellt sich VW den Oberklasse-SUV der Zukunft vor. VW zeigt das T-Prime Concept GTE als Ausblick auf den nächsten Touareg auf der Auto China.

25.04.2016 Uli Baumann, Jens Katemann Powered by

Welche Ansprüche stellen die Kunden an einen künftigen Oberklasse-SUV? VW glaubt es zu wissen und bündelt seine Interpretation in eine Studie – das VW T-Prime Concept GTE, das auf der Peking Motor Show erstmals präsentiert wird.

Volkswagen T-Prime Concept GTEFoto: VW
Volldigitales Cockpit im des T-Prime.
Volkswagen T-Prime Concept GTE
Das wird der neue VW Touareg 45 Sek.

VW T-Prime Concept GTE mit 2,7 Liter Verbrauch

Das Thema Bedienung hat dieser Tage bei automobilen Zukunftsprojekten Priorität. Das VW T-Prime Concept GTE setzt auf ein digitalisiertes Bedien- und Anzeigekonzept, das völlig neue Möglichkeiten der Interaktion bieten will. Dazu werden das Active Info Display und das Infotainmentsystem miteinander verschmolzen. VW nennt das Curved Interaction Area. Übersetzt heißt das: Die Insassen schauen auf eine ineinander laufende Displayfläche, die leicht in Richtung des Fahrers gebogen ist. Das Ganze ist sehr harmonisch in das Cockpit integriert und wirkt wie der Kommandostand eines Raumschiffes.

Bedient wird per Touchscreens, Gesten- und Sprachsteuerung, sensitive Flächen sowie im Fall der Schaltung by wire. Wichtig: die virtuellen Knöpfe auf dem Touchscreen sind größer als bei heute üblichen Systemen, was die Bedienung deutlich erleichtert. Inhalte vom Smartphone wie Bilder, Adressen oder Songs sollen sich einfach per Wischbewegung auf das Display übertragen lassen. Das konnten wir bei der Sitzprobe in der Messestudie jedoch noch nicht ausprobieren.

VW T-Prime Concept GTE innen mit Alu, Holz und Leder

Das passende Ambiente für die Hightech-Bildschirme bietet ein luxuriös eingerichtetes Interieur mit Aluminium, Leder und Edelholz, das mehr Lounge als Passagierabteil sein will. Im Fond finden sich zwei Einzelsitze, die ein weiteres Display in die Mitte nehmen. In die Lehnen der Vorsitze ist jeweils ein Tablet eingeklinkt.

Der Zustieg vorne wie hinten gelingt dank großzügiger Türausschnitte leicht. Die Sitzposition ist ergonomisch günstig. Trotz der stattlichen Motorhaube bietet das Auto eine gute Übersichtlichkeit nach vorne. Der Fahrer fühlt sich dank des riesigen Displays in den bequemen Ledersitzen mit ihren feinen Ziernähten und sehr gutem Seitenhalt fast so, als säße er vor dem heimischen Fernseher. Auf dem Weg von der Arbeit nach Hause schon die neue Folge der Lieblingsserie schauen? Angesichts des gestochen scharfen Bilds des 15 Zoll großen Displays ertappt man sich bei dem Gedanken, in diesem Auto wäre autonomes Fahren gar nicht so schlecht. Das wird allerdings noch ein paar Jahre dauern. Der nächste Touareg wird jedoch schon voll automatisiert einparken – gesteuert via Smartphone.

VW Prime-T Concept GTE über 5 Meter lang

Von außen betrachtet ist das vielleicht auch ganz gut so, denn das Auto ist mit einer Länge von über fünf Metern schon äußerst stattlich. Ein wuchtiger Auftritt mit viel Chrom, wie ihn die Chinesen lieben. Passt. Mit seinen scharfen Karten und filigranen Linien wirkt das Auto aber keineswegs plump, sondern absolut stimmig. Die spätere Serienversion wird sicher etwas kürzer, aber ansonsten fühlt sich das alles schon sehr seriennah an.

Volkswagen T-Prime Concept GTEFoto: VW
Der Kofferraum schluckt 650 Lter Gepäck.

Trotz des etwas flacher als beim bisherigen Touareg verlaufenden Hecks schluckt die Studie 650 Liter Gepäck hinter den Einzelsitzen. Das Kofferraumabteil lässt sich dank der breiten Heckklappe gut beladen.

Auf Mobilität an sich will aber auch der SUV-Pilot der Zukunft nicht verzichten, deshalb verfügt das VW T-Prime Concept GTE sogar über einen Antrieb – einen Plug-in-Hybrid natürlich. Er kombiniert einen 252 PS und 370 Nm starken Zweiliter-Vierzylinder-Turbobenziner mit einem in die Achtgang-Automatik integrierten 100 kW und 350 Nm starken Elektromotor. Als Energiepuffer dient eine 14,1 kWh große Lithium-Ionen-Batterie, die je nach Ladestrom in 2,5 bis 8 Stunden nachgeladen werden kann. Die Systemleistung soll bei 280 kW (umgerechnet 381 PS) und 700 Nm liegen. Die rein elektrische Reichweite wird mit 50 km angegeben, der Normverbrauch soll bei schmalen 2,7 Liter liegen. Im Hybridbetrieb steigt der Konsum auf gut 8 Liter. VW verspricht, dass der Wagen in 6,0 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigt und bei Bedarf bis zu 224 km/h schnell unterwegs sein kann. Die Kraftverteilung übernimmt ein 4-Motion-Antrieb mit selbstsperrendem Mittendifferential.

VW T-Prime Concept GTE mit 22-Zöllern

Beim Design übernimmt das VW T-Prime Concept GTE, das auf dem MLB Evo (Modularer Längsbaukasten der zweiten Generation) basiert, Elemente des Budd-E und des Phideon. Die Studie kommt auf eine Länge von 5,07 Meter, eine Breite von 2,0 Meter und eine Höhe von 1,71 Meter. Die breite Front trägt viel Chrom, LED-Scheinwerfer und C-förmige Tagfahrleuchten in der Schürze. Am Heck stechen die flachen LED-Leuchten ins Auge. Ein weiteres Kennzeichen des kommenden Touareg sind die gegenläufige Fenster- und Charakterlinie. Die Fensterlinie beginnt vorn in der Motorhaube und endet hinten im Seitenfenster der D-Säule. Die Charakterlinie startet indes in den Rückleuchten und endet vorn im Kotflügel. Die gegenläufigen Linien sollen den Schwerpunkt optisch senken. Optische Schwerpunkte bilden auch die 22 Zoll großen Leichtmetallfelgen mit 285/40er Reifen. Spinnerei für Concept Cars? Nicht unbedingt. Gibt’s für den etwas kleineren Jaguar F-Pace schon jetzt als Sonderausstattung.

Volkswagen T-Prime Concept GTEFoto: VW
Der nächste Touareg verliert etwas von seinem Offroad-Charakter, wird mehr zum geräumigen, volldigitalen SUV.

Fazit zum VW T-Prime Concept GTE

Der nächste Touareg verliert etwas von seinem Offroad-Charakter, wird mehr zum geräumigen, volldigitalen SUV. Ambiente und Infotainment stehen den Angeboten anderer Premiummarken in nichts nach – im Gegenteil, VW kann hier möglicherweise 2017 mit dem Touareg die Messlatte höher legen.

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