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VW T5 Tristar-Studie

Offroad-Ausblick auf den kommenden VW T6

09/2014 VW T5 Tristar Foto: Baumann 51 Bilder

Zur Nutzfahrzeug-IAA hat VW den legendären Tristar neu aufgelegt. Die Studie zeigt viele Details der kommenden T6-Generation. Wir haben schon einmal Platz genommen.

25.09.2014 Torsten Seibt Powered by

Großer Auftritt für einen Kult-Kasten: zur Nutzfahrzeug-IAA in Hannover präsentiert VW eine Studie, die nicht nur Offroad-Fans begeistert. Das Tristar-Konzept nimmt auch Designmerkmale der kommenden T6-Generation vorweg. Tristar – da war doch was? Richtig: Der T3 Syncro war schon einmal in einer gleichnamigen Sonderversion zu haben. Das Konzept wurde mit der aktuellen Tristar-Studie wieder aufgenommen: Langkabine, offene Ladefläche mit seitlich klappbaren Bordwänden, Offroad-Bereifung, selbst die Rempel-Leisten, die Radhausverkleidung und das hinter der Kabine stehend befestigte Ersatzrad zitieren den alten Tristar.

VW T5 Tristar für den Gelände-Einsatz

Die neue Studie kommt optisch allerdings noch einen Tick offroadiger daher als das Original aus den späten 1980er Jahren. Das Fahrwerk des VW T5 Tristar ist um 30 Millimeter höhergelegt, die Messe-Studie steht auf MT-Geländereifen der Dimension 245/70 R17. Hinter der Frontschürze ist eine elektrische Seilwinde verdeckt eingebaut.

Die Hinterachse des VW T5 Tristar ist mit einer zuschaltbaren Differentialsperre ausgestattet, der permanente Allradantrieb entspricht dem Serienmodell T5 4Motion. Der lediglich 4,79 Meter lange VW T5 Tristar erreicht damit die durchaus ansehnlichen Geländefähigkeiten eines T5 Rockton. Weil im Gegensatz zum früheren T3 Tristar kein Heckmotor mehr Raum beansprucht, ist unter der hoch liegenden Ladefläche eine ausziehbare Heckschublade integriert. Auch seitlich gibt es ein Auszieh-Fach als zusätzlichen Stauraum.

Ein paar nette Gimmicks warten im Innenraum der T5 Tristar-Studie: statt einer zweiten Sitzreihe gibt es in der verlängerten Kabine die Möglichkeit, den Beifahrersitz bis an die Kabinenwand zurückzufahren. Hinter dem Fahrersitz befindet sich eine geräumige Kühlbox und als besonderer Clou eine Espresso-Maschine für den kleinen Schwarzen zwischendurch.

VW T5 Tristar gibt Ausblick auf kommenden T6

Angetrieben wird der VW T5 Tristar vom bekannten Zweiliter-Biturbo-Diesel, der in der Studie 204 PS leistet. Das genügt für ein Maximaltempo von 185 km/h und eine Spurtgeschwindigkeit auf 100 km/h von 10,0 Sekunden. 450 Newtonmeter Drehmoment liefert der Vierzylinder ab.

Der T5 Tristar ist allerdings mehr als nur ein Messe-Gag: Gleichzeitig nimmt die Studie bereits Design-Merkmale der kommenden T6-Generation auf. Die ist für 2015 angekündigt und tritt ein bedeutsames Erbe an: bis heute ist der VW T5 ein Verkaufsschlager im Volkswagen-Programm, nach wie vor werden Sonderschichten gefahren, um die Nachfrage zu erfüllen. Der kommende VW T6 muss deshalb auf Anhieb punkten, mit einem Spagat, den wohl kaum ein anderes Auto so beherrscht: vom Handwerker-Transporter bis zum edlen Business-Mobil.

An der kommenden VW T6-Generation werden sich Details wie die Frontgestaltung, die charakteristischen Scheinwerfer und auch die neuen Heckleuchten in ähnlicher Form wiederfinden.

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