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VW Go & VW Tex auf dem Genfer Autosalon

Giugiaro mit Polo- und Scirocco-Studien

VW Tex Foto: xpb 28 Bilder

Mit dem VW Tex und dem VW Go präsentiert Giugiaro auf dem Genfer Autosalon zwei Studien, die einen Ausblick auf neue Modelle von VW geben könnten. Schon in der Vergangenheit haben die italienische Designschmiede und der Wolfsburger Autobauer zusammengearbeitet.

01.03.2011 Holger Wittich

Bei Giugiaro entstanden der erste VW Golf, der erste VW Scirocco sowie diverse Audi- und Seat-Modelle. Inzwischen ist Volkswagen Eigentümer des Designstudios.

Der VW Go und er VW Tex basieren auf dem Modularen Querbaukasten von VW. Diese Architektur erlaubt den Einsatz von konventionellen Verbrennungsmotoren, inklusive CNG- oder LPG-Ausführung sowie die Integration von Hybrid-Systeme, reinen elektroantrieben und Brennstoffzellen-Systemen.
 
Der VW Go wird von einem Elektromotor befeuert, dessen Antriebseinheit bereits in der VW Studie Milano Taxi präsentiert wurde. Das Batteriepack ist unterhalb der Sitze angeordnet, dadurch erhält der MPV eine Gewichtsverteilung von 52 zu 48 Prozent. Die Reichweite des VW Go gibt Giugiaro mit 240 Kilometer an.

VW Go mit Passat-Abmessung

Der Radstand beträgt mit 2,7 Meter dem des VW Passat. Die 3,99 Meter lange Studie verfügt über ein Kofferraumvolumen zwischen 400 und 525 Liter. Der Viertürer besticht mit LED-Scheinwerfern, die nur schlitzförmig an der Front prangen. Die kurze Motorhaube geht direkt in die Windschutzscheibe über, die wiederum in ein großes Glasdach mündet. An der Seite trägt die tiefgezogene Fensterlinie zum lichtdurchfluteten Innenraum bei. Lediglich eine Spange unterbricht die seitliche Glasfront und trägt die kleinen Kameras, die statt Außenspiegel den Blick nach hinten ermöglichen. Die Türen des VW Go sind gegenläufig angeschlagen und werden mittels kleiner Druckknöpfe an der B-Säule geöffnet.

VW Tex ein Scirocco der Zukunft?

Der Zweitürer von Guigiaro ist ein Coupé im klassischen Sinne und könnte einen Scirocco der Zukunft darstellen. Auch er kommt mit einer großen Glasfläche auf dem Dach daher. Kurze Überhänge und ein im Vergleich zum Citadine recht schmales Fensterband geben dem VW Tex  einen sportlichen Auftritt. Das Modell wird als Fronttriebler gezeigt und ist lediglich 1,355 Meter hoch - bei einer Breite von 1,75 Meter. Angetrieben wird der VW Tex von einem 1,4-Liter Turbo-Motor in Kombination mit einem 85 kW starken Elektromotor. Dieses Paar sorgt für ein maximales Drehmoment von 400 Nm, wobei die Kraft via Siebengang-Direktschaltgetriebe auf die Vorderräder geleitet wird. Nach Angaben von Giugiaro soll der VW Tex in 6,0 Sekunden von Null auf 100 km/h sprinten - die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 220 km/h.

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