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VW Tiguan Allspace (2017) Weltpremiere

XL-Tiguan mit sieben Sitzen

VW Tiguan Allspace Foto: Roland Niepaul 42 Bilder

In Detroit zeigt VW erstmals die Langversion des Beststellers Tiguan. Daten und erste Preise stehen bereits fest. Nach Deutschland kommt er in der zweiten Jahreshälfte, wir haben bereits jetzt die Fakten.

09.01.2017 Torsten Seibt 4 Kommentare Powered by

VW Tiguan Allspace misst 4,70 Meter

Lange hat VW dem Konzern-Bruder Skoda Kodiaq nicht das Feld überlassen. Dessen deutlich üppigere Abmessungen gegenüber dem deutschen Dauerbestseller Tiguan kontert künftig der Tiguan Allspace, beinahe bis auf den Millimeter genau. Zur Weltpremiere in Detroit hat VW die Details und auch einen ersten Preis des Tiguan Allspace bekannt gegeben. Während die US-Version künftig den normal langen VW Tiguan komplett ersetzt und daher auch keinen gesonderten Namen erhält, wird der Tiguan Allspace in Europa ergänzend ins Programm kommen.

Der Hinweis auf den Skoda Kodiaq kommt nicht von ungefähr, denn mit einem Radstand von 2.791 Millimeter (+110 mm gegenüber dem Tiguan) ist der Achsabstand des Allspace exakt identisch zum tschechischen Mittelklasse-SUV. Bei der Außenlänge übertrumpft der Tiguan Allspace seinen östlichen Verwandten sogar um einige Millimeter, was allerdings lediglich über die Anbauteile realisiert wird. 21,5 Zentimeter Längenzuwachs gegenüber der Standard-Version bedeuten eine Gesamtlänge von 4,704 Metern, die Fahrzeughöhe bleibt identisch.

Allspace mit kleinen Optik-Änderungen

Trotz eines leicht längeren Hecküberhangs bleibt die seitliche Silhouette des Tiguan Allspace dank des längeren Radstands ausgewogen. Wenn gerade kein kurzer Tiguan zum Vergleich bereit steht, muss daher genau hingesehen werden, um den Allspace zu identifizieren. Möglich ist dies anhand der etwas unterschiedlich ausgeformten und leicht höher bauenden Motorhaube, modifizierten Querrippen im Kühlergrill und der nach oben strebenden Linie des größeren Heckfensters zur D-Säule hin.

Augenfällig sind außerdem die erheblich längeren Hecktüren mit ihren entsprechend großzügigeren Fensterflächen. Sie erlauben einen bequemeren Zustieg in Reihe zwei und damit auch eine einfachere Möglichkeit, die künftig optionale dritte Sitzreihe zu entern: Den Tiguan Allspace wird es gegen Aufpreis als Siebensitzer geben. Tatsächlich kommt das Längenwachstum in erster Linie den hinteren Passagieren zugute, die sich über üppige 60 Millimeter mehr Beinfreiheit freuen können. Den Rest der Längen-Metamorphose bekommt das Ladeabteil zugesprochen. Es wächst um 115 auf ein Volumen von 730 bis 1.770 Liter – das ist Passat-Variant-Niveau.

US-Tiguan Allspace nur als Benziner

Die US-Version des Tiguan Allspace, welche auf der Detroit Motorshow Premiere feierte, unterscheidet sich in Sachen Antrieb deutlich von der Europa-Variante. Dort wird der künftige Tiguan ausschließlich mit einem 186-PS-TSI-Benziner angeboten, Diesel gibt es aus nachvollziehbaren Gründen keine. Außerdem erhält der US-Tiguan eine klassische Wandler-Automatik.

In Deutschland wird dagegen mehr Vielfalt herrschen. Zum Einsatz kommen drei Benziner und drei Diesel. Die TSI leisten 150, 180 PS und 220 PS, die TDI entwickeln 150 PS, 190 PS und 240 PS. Lediglich in den 150-PS-Varianten ist der Frontantrieb Standard und Allrad gegen Aufpreis lieferbar. Alle anderen Motorisierungen haben den 4Motion-Antrieb mit Active Control serienmäßig. Gleichermaßen sind nur die schwächsten Varianten mit Handschaltgetriebe erhältlich, ansonsten ist das automatisierte DSG immer gesetzt.

In Sachen Assistenzsysteme und Multimedia gibt es beim Allspace keine überraschenden Änderungen im Vergleich zum Standard-Tiguan. Alle Modelle mit Navigationssystem haben serienmäßig die Online-Dienste „Guide & Inform“ und „Security & Service“ an Bord, App-Connect kostet Aufpreis. Lane Assist, Front Assist inklusive City-Notbremsfunktion und Fußgängererkennung, der automatischen Distanzregelung ACC und dem Stauassistent sind auch für den Allspace verfügbar.

VW Tiguan Allspace Preis

Obwohl VW noch keinen exakten Preis genannt hat, wird doch bereits eine Einordnung möglich. VW nennt einen „Basispreis“ von „ca. 30.000 Euro“. Da hiermit die Benziner-Variante mit dem 1,4-Liter-TSI und 150 PS gemeint ist, verrät ein Blick in die Preislisten des regulären Tiguan und des Skoda Kodiaq mehr dazu. Der Skoda liegt demnach im Basispreis für den 150-PS-TSI um rund 1.400 Euro unterhalb des Tiguan Allspace, hat allerdings dann bereits serienmäßig Allradantrieb an Bord. Der reguläre Tiguan wiederum startet als 150-PS-Trendline bei 28.150 Euro, allerdings mit Frontantrieb. Folgerichtig dürfte der Aufpreis des Allspace bei rund 2.000 Euro im Vergleich zum kurzen Tiguan und ungefähr 3.000 Euro überhalb einer vergleichbaren Variante des Skoda Kodiaq liegen.

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Der "normale" Tiguan wird schon oft als Familienauto nachgefragt. Oft fällt die Entscheidung dann aber Richtung Touran oder Passat Variant. Mit dem längeren Tiguan hat VW nun ein SUV mit dem Ladevolumen eines Kombis. Dabei ist er 7cm kürzer als der Passat. Damit passt man noch in Parklücken - es kann halt nicht jeder mit so einem großen Fahrzeug umgehen. Dafür gibt es dann die kleinen SUVs.
Plud-In Hybrid ist angekündigt.

Archer 9. Januar 2017, 14:22 Uhr
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