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VW-Übernahme

Porsche überschreitet 50 Prozent-Schwelle

Foto: dpa 29 Bilder

Die Porsche Automobil Holding SE hat am Montag (5.1.) weitere Stammaktien der Volkswagen AG gekauft und wird damit ihre Beteiligung auf 50,76 Prozent der VW-Stammaktien ausbauen.

06.01.2009 Tobias Grüner

Das teilte der Stuttgarter Sportwagenhersteller am Montagabend offiziell mit. Durch das neuerliche Aufstocken der Anteile überschreitet Porsche die 50 Prozent-Schwelle und wird dadurch indirekt die Kontrolle über die schwedische Scania AB erlangen. Ursprünglichen wollte das Unternehmen diese Marke bereits zum Ende des vergangenen Jahres erreichen.

Für 2009 peilt der Sportwagenbauer an, seine Beteiligung auf 75 Prozent zu erhöhen und so den Weg für einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag freizumachen. Zweiter VW-Großaktionär ist das Land Niedersachsen.

Pflichtangebot für Scania

Mit dem überschreiten der 50-Prozent-Marke muss Porsche nach schwedischen Gesetzen nun automatisch auch ein Pflichtangebot für Scania vorlegen. Wie Porsche betont sei man dabei an keinerlei Vorerwerbspreise gebunden und müsse nur den gesetzlich geforderten Mindestpreis für den LKW-Hersteller bieten.

Dieser wird aus dem durchschnittlichen Aktienkurs der vergangenen 20 Tage errechnet. Allerdings weisen die Stuttgarter auch darauf hin, dass kein strategisches Interesse an Scania bzw. dem Aufkauf von weiteren Scania-Anteilen hat.

Volkswagen hatte den Lkw-Bauer mit knapp 69 Prozent der Stimmrechtsanteile übernommen und führt Scania als neunte Konzernmarke weiter.

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