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VW und Porsche

Einigung über Katar-Einstieg

Porsche Qatar Scheich Hamad bin Jassim bin Jaber Al Thani Foto: dpa 76 Bilder

Der Einstieg des Scheichtums Katar bei VW und Porsche ist perfekt. Die Beteiligungsgesellschaft Qatar Holding soll zehn Prozent der Stammaktien der Holding-Gesellschaft Porsche SE aus dem Besitz der Familiengesellschafter erwerben, wie die Porsche Holding am Freitag in Stuttgart mitteilte.

14.08.2009

Die Familien Porsche und Piëch, die bisher ausschließlich die Stammaktien der Porsche SE gehalten haben, hätten sich mit dem Emirat darauf verständigt.


Die Verträge sollen an diesem Freitag unterschrieben werden

Die Porsche Automobil Holding SE ist Mehrheitsgesellschafter von Volkswagen und Mutter der Porsche AG. Die Verträge sollten noch an diesem Freitag (14.8.) unterzeichnet werden. Die Vereinbarung sieht zudem vor, dass Katar den Großteil der Optionen auf Volkswagen-Aktien übernimmt, die Porsche zuletzt so große Schwierigkeiten bereiteten. Mit dieser Transaktion werde die Porsche Holding SE über liquide Mittel von über einer Milliarde Euro erhalten. 

Das Emirat Katar wird durch die Übernahme der VW-Optionen, die derzeit noch von der Porsche Holding SE gehalten werden, der dritte VW-Großaktionär neben dem Land Niedersachsen. Außerdem erhält Porsche von Katar einen Kredit über bis zu 265 Millionen Euro als Teil eines von 16 Banken bereitgestellten Konsortialkredits. Ursprünglich hatte sich Porsche bei Katar um einen Kredit über 750 Millionen Euro bemüht.

Wolfgang Porsche sagte zu dem Einstieg von Katar: "Das fällt mir nicht schwer, der Familie fällt es nicht schwer." Es sei eine "gute Entscheidung".

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