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VW Up Lite auf der Los Angeles Auto Show 2010

VW präsentiert Zweiliter-Auto in L.A.

VW Up Lite SPERRFRIST 02.12.!!! Foto: VW 51 Bilder

Auf der Los Angeles Auto Show (4.-13.12.) stellt VW mit der Studie Up Lite einen weiteren Ausblick auf die kommende New Smally Familiy vor. Dabei soll es sich nach VW-Angaben um den sparsamsten Viersitzer der Welt handeln, der dank Hybridtechnik nur 2,44 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen soll. Den Antrieb übernehmen ein TDI- und ein Elektromotor.

02.12.2009

Der 55 Kilogramm leichte Common-Rail-Diesel schöpft seine 51 PS aus einem vergleichsweise kleinen Hubraum von 800 Kubikzentimetern und mobilisiert bis zu 120 Newtonmeter maximales Drehmoment, die er an die Vorderräder abgibt. 

VW Up Lite 2:46 Min.

Ein 10 kW starker Elektromotor unterstützt ihn sowohl als Anlasser als auch beim Antrieb, indem er den Zweizylinder-TDI durch zusätzlichen Schub entlastet. Während dieser sogenannten Boostphasen soll der VW Up Lite eine Gesamtleistung von 65 PS mobilisieren. Das aus dem VW Polo bekannte Siebengang-DSG sortiert die Gänge. Der Fahrer bedient es im VW Up Lite (Zur Vorstellung der Serien-VW Up)statt mit einem klassischen Schaltknauf über eine Art Computermaus. Der Diesel-Motor ist im Übrigen eng mit jenem Aggregat verwandt, das in der IAA-Studie VW L1 zum Einsatz kommt. Sobald der Pilot das Bremspedal leicht berührt, gewinnt der Elektromotor Energie, die in direkt in die Lithium-Ionen-Batterien fließt.

"Segeln" mit dem VW Up Lite


Der VW Up Lite kann in zwei Betriebsphasen gänzlich ohne den Diesel-Motor auskommen. Die erste Phase bezeichnet Volkswagen vielversprechend als "segeln". Dabei schaltet sich der TDI automatisch ab, sobald der Fahrer den Fuß vom Gaspedal nimmt. Der Up Lite erfährt in dieser Phase also keinen Antrieb, sondern rollt, ohne dass Energie verbraucht wird.

In einer zweiten Phase soll der VW Up Lite über kurze Distanzen rein elektrisch fahren können. Der E-Motor bezieht die nötige Energie dabei aus den Lithium-Ionen-Batterien.
 
Neben der Hybridtechnologie soll ein Start-Stopp-System den Verbrauch der VW-Studie (erster Fahrbericht mit der VW-Studie VW Concept Blue Sport) auf die magische Zahl von 2,44 Litern pro 100 Kilometer drücken. Einen wesentlichen Beitrag zum versprochenen Rekord-Wert leistet auch das geringe Gewicht von lediglich 695 Kilogramm. Die Karosserie der Studie besteht aus Aluminium, Stahl und Kohlefaser. Um den Luftwiderstand so gering wie möglich zu halten, schließt und öffnet sich der Kühlergrill des VW Up Lite je nach Kühlbedarf des Motors automatisch. Darüber hinaus ersetzen drei Kameras die klassischen Außenspiegel. All diese Maßnahmen sollen den Luftwiderstandsbeiwert des Wolfsburgers auf 0,24 reduzieren. Der Kraftstofftank des VW Up Lite beschränkt sich auf 20 Liter. VW verspricht eine Reichweite von mehr als 800 Kilometer.
 
Bis zu 847 Liter Stauraum im VW Up Lite


Der mit ESP und Airbags ausstaffierte VW Up Lite soll bis zu 160 km/h schnell sein und bei Bedarf binnen 12,5 Sekunden auf maximales Landstraßentempo hechten. Die aus einem Verbund von Aluminium und Kohlefaser gefertigten 18-Zöller sowie die breit gezeichnete Schulterpartie sollen dem kleinen Sparwunder ein sportliches Antlitz verleihen. Im Innenraum soll der 3,98 Meter kurze Up Lite Platz für vier Erwachsene nebst 217 Liter Gepäck bieten. Bei umgeklappten Rücksitzlehnen erweitert sich der Stauraum auf bis zu 847 Liter. Das Raumangebot soll laut VW in der Länge mit dem des neuen VW Polo vergleichbar sein.
 
Um an heißen Sommertagen Treibhaus-Temperaturen im Innenraum zu vermeiden, verfügt der VW Up Lite über eine sogenannte passive Standlüftung, welche die warme Luft bereits im Stand aus dem Fahrzeug transportiert.  Die in Karbonoptik gehaltenen Armaturen nehmen drei Displays auf. Ein sieben Zoll großer Monitor informiert über die jeweilige Antriebssituation, die aktuelle Geschwindigkeit, die gewählte Getriebestufe sowie Uhrzeit, Temperatur und zurückgelegte Strecke. Ein 5,7-Zoll großer Touchscreen-Monitor dient zur Bedienung der Klimaanlage sowie zur Steuerung der Kommunikations- und Infotainmentsysteme. Das Navigationssystem wird ebenfalls über einen Touchscreen gesteuert. Es soll im Eco-Modus die energiesparendste Route wählen und dabei auch die Topografie der Strecke und somit mögliche "Segelphasen" berücksichtigen. Auch das Verkehrsaufkommen wird in die Routenberechung einbezogen.

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