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VW Up-Studien auf der IAA

Zukunft bringt Cross Up, Buggy Up & Co.

VW Up Studien Foto: VW 21 Bilder

Volkswagen präsentiert auf der IAA sechs VW Up-Studien, die einen Ausblick auf die kommenden VW Up-Modelle geben. Zu den Premieren zählen der E Up, der Eco Up, der Buggy Up  sowie der Cross Up und der GT Up. Dazu gesellt sich der Azzura Up.

13.09.2011 Holger Wittich

Doch der Reihe nach: Ab 2013 wird es den VW E Up geben. Die seriennahe Studie, die VW auf der IAA zeigt, zeichnet sich durch eine bogenförmige Anordnung der LED-Tagfahrlichter aus. Weiteres Erkennungsmerkmal ist die Chromleiste, die den Kühlluftschlitz zwischen Motorhaube und VW-Logo verschließt. Ein Elektromotor sorgt mit einer Spitzenleistung von 60 kW und einer Dauerleistung von 40 kW für Vortrieb.

VW Up Studien 57 Sek.

Dieser ist erst vorbei, wenn der VW E Up Tempo 135 erreicht hat. Als maximales Drehmoment liefert der E-Motor 200 Nm. Die Batterien im Unterboden mit einer Kapazität von 18 Kilowattstunden erlauben eine Reichweite von 130 Kilometern. Will der Fahrer den VW E Up rückwärts bewegen, reicht es einen Drehknopf in der Mittelkonsole zu aktivieren.

VW Eco Up mit Erdgas-Antrieb - VW GT Up mit 100 PS

VW Eco Up: 2012 soll der Erdgas-Up ohne die Blue Motion Technologie mit einem 1,0-Liter-Dreizylinder auf den Markt kommen. Sein Durchschnittsverbrauch liegt dann bei 3,2 Kilogramm Erdgas (CNG) pro 100 Kilometer. Mit Blue Motion Technologie mit Start-Stopp-System und Rekuperation soll das Modell dann auf eine CO2-Emmission von nur 79 Gramm pro 100 Kilometer kommen. Zwei Tanks fassen 10 Liter Benzin als Reserve beziehungsweise 72 Liter (11 Kilo) CNG.
 
VW Up GT: Der schnelle Up ist ausgelegt für die deutsche Autobahn: Doch dafür benötigt der VW Up GT einen kräftigeren Motor. Die Studie schlägt 100 statt der maximalen 75 PS vor. Aber auch optisch soll der GT Up sich von seinen Serien-Up-Modellen unterscheiden. Ein mittig angeordneter Kühllufteinlass mit einem Schutzgitter in Wabenoptik lassen Erinnerung an den VW Golf GTI wach werden. Außerdem verfügt die Schürze noch über zwei Öffnungen, die die Bremsanlage mit Kühlluft versorgt. Selbstverständlich sind LED-Tagfahrlichter integriert. Die Seite wird dominiert von neuen Schwellern und 17 Zoll großen Leichtmetallfelgen mit 195er Reifen. Am Heck sorgt ein Spoiler für Abtrieb und eine zweiflutige Abgasanlage für den entsprechenden GT-Sound.

Cross Up mit den typischen Cross-Insignien

VW Cross Up: Der Cross Up gibt nicht nur einen Ausblick auf eine mögliche Crossversion des VW Up, nein, er zeigt auch, wie der VW Up als Viertürer aussehen wird. schmalere Türen und eine neue C-Säule fallen auf, ebenso die Radhäuser und Schweller mit den typischen schwarzen Schutzleisten. Auch an der Front kommt ein Wabengrill zum Einsatz, die Nebelscheinwerfer sind in einer silbernen Chromspange an der Front eingefasst und eine silberner Unterfahrschutz rundet die Cross-Optik an Front und Heck ab. Den Kontakt zur Straße halten 16-Zoll Leichtmetallfelgen mit 185er-Reifen.
 
VW Buggy Up: Der Buggy ist eine Reminiszenz an die 60er Jahre. Allerdings kommt das Modell nicht wie sein Urvater, der Käfer-Buggy, aus GFK sondern mit Leichtbaustahl daher. Die Bodengruppe wurde verstärkt, Fahrwerk und Antriebstechnik blieben, müssen sich aber in eine neue Karosserie zwängen, die zudem 20 Millimeter abgesenkt wurde.
 
Auch optisch musste der VW Buggy Up eine wenig mehr über sich ergehen lassen. Die Motorhaube fällt flacher aus, die Stoßfänger wurden modifiziert und das Heck komplett neu gestaltet. Hier prangt nun eine zweigeteilte Heckklappe.

VW Buggy Up wasserfest und stranderprobt

Mit 3.584 Millimeter fällt der VW Buggy Up 44 Millimeter länger aus, als das Serienmodell. Zudem wächst er in der Breite um 31 Millimeter auf 1.672 Millimeter. Die Höhe wurde um 190 Millimeter reduziert und misst nun nur noch 1.288 Millimeter. Nur knappe Überhänge zeichnen den Buggy Up in der Seitenansicht aus, dazu gesellen sich in den Radkästen 18 Zoll große Leichtmetallfelgen mit Reifen der Größe 205/40. Natürlich muss so ein Buggy wie sein Vorbild auch wasserfest für den Strandeinsatz sein. iPod- und iPhone-Dock sowie die Bedienung des Info- und Entertainmentsystems sind darauf ausgelegt. Abläufe im Fahrzeugboden schicken das kühle Nass in den Sand und selbst die Neopren-Sitze verfügen über ein Ablaufsystem.
 
Das letzte Modell der VW Up-Studien auf der IAA ist der Azzurra Sailing Team Up: Ohne Türen und ohne Dach zeigt die Studie die Verbundenheit der beiden Designer - Giorgetto Giugiaro und Walter de Silva – zur maritimen Umgebung. Wie der VW Buggy Up ist der VW Azzurra Sailing Team Up vollständig wasserfest und mit edlen Materialien ausgestattet. Weißblaues Leder, zahlreiche Chromelemente und ein Armaturenträger aus Mahagoni mit Ahorn-Einlegeelementen runden das Interieur ab.

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