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US-Preise massiv senken

Volkswagen will die Preise seiner Modelle in den USA senken, um die geplante Verdreifachung des Absatzes auf 800.000 Fahrzeuge bis 2018 zu schaffen.

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Foto: Volkswagen

Stefan Jacoby, Chef von Volkswagen USA, sagte gegenüber auto motor und sport, die Preisvorteile der künftigen Produktion im Dollar-Raum wolle VW an die Kunden weitergeben. "Das ist unser Plan. Heute liegen wir preislich noch 15 bis 20 Prozent über unserem Kernwettbewerb, in Zukunft sollen es rund fünf Prozent sein", so Jacoby. "Für dieses Preispremium ist die Marke Volkswagen immer gut - im Vergleich zu einem Toyota Camry, Honda Accord, Chevys oder Buick. Wir sind hier der einzige ernstzunehmende europäische Wettbewerber im Volumensegment - und müssen diese Karte gekonnt ausspielen. Denn der US-Kunde ist wesentlich preissensitiver als ein Europäer, er kauft ganz überwiegend im so genannten 'sweet spot'."

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Phaeton-Nachfolger im US-Angebot

Entschieden ist auch, dass der Nachfolger des VW Phaeton wieder in den USA angeboten werden soll. Den Phaeton hatte VW im Sommer 2006 vom US-Markt genommen, weil er sich kaum noch verkaufte. Der Nachfolger, der 2010/11 auf den Markt kommen soll, werde auch wieder in Amerika angeboten, kündigte Ulrich Hackenberg an, Technik-Vorstand der Marke VW. "Natürlich gehört dieses Modell auf den wichtigsten Automobilmarkt der Welt", so Hackenberg. "Volkswagen muss in Amerika ein komplettes Angebot für die Kunden bieten, daran arbeiten wir."

Wie auto motor und sport aus Unternehmenskreisen erfuhr, soll auch der Phaeton-Nachfolger wieder ausschließlich in Dresden produziert werden. Vergangenes Jahr liefen dort 5.024 Einheiten des Flaggschiffs vom Band, dieses Jahr werden es laut Informationen aus Zulieferer-Kreisen, die auto motor und sport vorliegen, rund 4.300.

Autor: Harald Hamprecht
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