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VW-US-Werk

Entscheidung fällt in der 1. Hälfte 2008

Foto: VW

Die Entscheidung über den Bau eines VW-Werkes in den USA fällt im kommenden Jahr. VW-Produktionsvorstand Jochem Heizmann kündigte dies im Gespräch mit auto motor und sport an.

03.11.2007 Harald Hamprecht

"Ein Standort in den USA ist ein wichtiges Statement für unsere Absatzstrategie. Eine Entscheidung dazu ist aber noch nicht gefallen. Dies soll noch im ersten Halbjahr 2008 geschehen." Die Inbetriebnahme könnte im Fall eines positiven Votums etwa 2010 erfolgen. Heizmann: "Wenn wir - wie möglicherweise in den USA - auf der grünen Wiese bauen, benötigen wir rund drei Jahre."

Die seit Jahren andauernden Verhandlungen mit dem malaysischen Hersteller Proton zur gemeinsamen Produktion von Kleinwagen für den asiatischen Markt könnten laut Heizmann ebenfalls in der ersten Jahreshälfte 2008 zum Abschluss kommen. "Hier führen wir zurzeit intensive Gespräche mit dem malaysischen Hersteller Proton." Bei einer Einigung könne man die Produktion deutlich schneller anfahren als in den USA, weil man bei Proton auf vorhandene Fertigungsstätten zurückgreifen könne.

Zufrieden zeigte sich Heizmann über die Auslastung der VW-Werke, die gemessen an der Berechnungsweise von Toyota sogar bei über 100 Prozent liege. "Wir erfreuen uns inzwischen einer Auslastung von mehr als 90 Prozent. Das entspricht im Prinzip einer Vollauslastung, denn wir benötigen immer noch etwas Flexibilität für saisonale Schwankungen und die Lebenszyklen unserer Produkte. Dabei legen wir 236 Arbeitstage im Jahr bei einem Dreischicht-Betrieb zugrunde. Bemessen wir die Kapazität, so wie etwa unser Wettbewerber Toyota, auf Basis von 250 Arbeitstagen im Jahr und einem Zwei-Schicht-Betrieb, dann würde unsere Auslastung deutlich über 100 Prozent liegen." Die Fertigungstiefe der VW-Produktionsstandorte liege "je nach Werk und Marke zwischen 30 und 40 Prozent."

Rückgängig macht VW die Auslagerung der Fertigung von Vorderachsmodulen. Laut Heizmann haben die laufenden Überprüfungen ergeben, dass das Insourcing in diesem Fall wirtschaftlich günstiger ist. "Im Komponentenbereich trifft das beispielsweise für die Vorderachsmodule im neuen modularen Längsbaukasten zu. Diese Umfänge werden zukünftig in unserem Werk in Braunschweig gefertigt statt wie bisher extern zugekauft." Modelle,  die auf den modularen Längsbaukasten des Konzerns aufbauen, sind unter anderem der Audi A4 und A5 sowie der erwartete Geländewagen Audi Q5.

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