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Voll auf grün

Foto: VW 10 Bilder

Mit Video ++ Schon am Vorabend des Pariser Salons fielen starke Worte: „Der VW-Konzern ist grün“, schmetterte Vorstandsvorsitzender Martin Winterkorn der Konkurrenz entgegen, noch bevor die den Mund überhaupt aufmachen konnte. ++ mit Video.

03.10.2008 Birgit Priemer

„Kein anderer Konzern bietet so viel umweltfreundliche Technik,“ setzte er noch nach, um anschließend aufzuzählen, dass bereits 91 Modelle einen CO2-Ausstoß von weniger als 140 g/km haben, davon 20 sogar unter 120 g/km. Und nächste Jahr kommen weitere dazu: Der Golf Bluemotion soll es auf 99 g/km bringen und die neu vorgestellte Studie Passat Bluemotion II bläst nicht mehr als 109 Gramm CO2 pro Kilometer in die Luft. „Best in class“, so der Schriftzug auf dem Auto, als es auf die Bühne des großen VW-Galaabends nahe dem Flughafen Charles de Gaulles rollt.

Auto Salon Paris 2008

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VW Golf VI, Ford Ka, Opel Insignia Sports Tourer, Audi A6, BMW 7er, Suzuki Alto und BMW 3er


Pret a porte meets Pret a rouler, unter diesem Motto versuchte der Autohersteller, die Brücke zur Modemetropole Paris zu schlagen und ließ sich via Liveschaltung sogar die aktuellen Lieblings-Herbstfarben der Modedesigner beschreiben. „Es gibt gar keinen großen Unterschied zwischen dem Mode- und dem Autodesign“, erklärte so auch VW-Konzerndesignchef Walter de Silva. „Wir haben alle den gleichen Streß, nur die Zeitabläufe sind anders.“

Insgesamt zwölf Messeneuheiten hatte die VW-Mannschaft noch vor dem ersten Pressetag entrollt: Von A wie Audi bis V wie Volkswagen. Die Premiumtochter stellte unter Leitung von Vorstandsvorsitzendem Rupert Stadler zunächst den 355 PS starken S4 vor, gefolgt von einer Spirtsparvariante des A4 und dem viertürigen Concept Car A1 Sportback, das 2010 in Serie gehen soll. Skoda-Chef Reinhard Jung stellte zusammen mit seinem neuen Designchef Jozef Kaban die neue Octavia-Generation vor und Bugatti-Designchef Achim Anscheidt ließ vor den Augen der mehr als 1.000 Besucher den Bugatti Grand Sport ausrollen – die Frischluftvariante des Supersportwagens mit herausnehmbaren Glasdach. Exeo lautet der Name einer neuen Seat-Baureihe, die auf der Technik des A4-Vorgängers beruht und der Marke mit attraktiven Preisen eine neue Kundschaft erschließen soll. Die Preise in Frankreich. Ab 22.000 Euro.

Der Continental Flying Spur der Luxustochter Bentley spielt da in einer ganz anderen Liga: 610 PS, 750 Newtonmeter Drehmoment und 322 km/h Höchstgeschwindigkeit, so die wichtigsten Eckdaten. Und auch Lamborghini lud zum Träumen ein: Das viertürige Coupé Estoque wirkte wie ein aus den vollen gefrässter Granitblock, bereit, jeden Angriff der ungeliebten Verwandschaft in Form des Porsche Panamera abprallen zu lassen. Und der kantige Sportwagen ist nicht einfach ein Messetraum, er droht aus Sicht von Porsche Realität zu werden: „Um einen Quantensprung im Wachstum zu schaffen, muss man über eine dritte Baureihe nachdenken,“ so Lambo-Chef Stephan Winkelmann, der in den ersten neun Monaten ein Absatzplus von fünf Prozent eingefahren hat. Es ist also längst nicht alles grün im VW-Konzern, aber mit seinen Verkaufszielen ist Winterkorn über alle Marken gesehen weitgehend im grünen Bereich.

      


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