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VW will anständig bleiben

Foto: ams

Die geplanten Restrukturierungsmaßnahmen bei VW müssen den Beschäftigten nach Worten des Personalvorstands der Volkswagen AG, Horst Neumann, "ungeschminkt" dargestellt werden. "Aber wir werden anständig mit unseren Mitarbeitern umgehen, wir lassen niemanden im Regen stehen", betonte Neumann nach VW-Angaben am Freitag (12.5.) bei der Sitzung des Welt-Konzernbetriebsrates in Wolfsburg.

15.05.2006

Der Konzern will mit der Arbeitnehmerseite zu einem noch nicht bekannten Zeitpunkt über ein Restrukturierungsprogramm verhandeln.

Alle Unternehmensteile, die Verluste einführen, wie in Brasilien oder Teile deutscher Werke, müssten restrukturiert werden, betonte Neumann. Chancen und Risiken müssten allerdings insbesondere angesichts schwieriger Rahmenbedingungen gleichmäßig im Konzern verteilt werden, sagte der neu gewählte Präsident des Welt-Konzernbetriebsrates, Bernd Osterloh, nach Betriebsratsangaben. Der Vorstand solle umgehend in Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern der betroffenen Standorte eintreten. Drohungen mit Werkschließungen, Personalabbau und Entlassungen seien kontraproduktiv.

VW-Markenvorstand Wolfgang Bernhard hatte am Dienstag mit einer Äußerung für großen Wirbel gesorgt. Wenn die Produktion des alten Golf-Kombis auslaufe, hatte er erklärt, gebe es für rund 1.200 Beschäftigte im Stammwerk Wolfsburg von Mitte Juni an keine Arbeit mehr. Von dem Restrukturierungsprogramm könnten bis zu 20.000 Beschäftigte betroffen sein, hieß es mehrfach.

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