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VW

Winterkorn setzt auf Audi-Weggefährten

Foto: dpa

Beim Umbau des VW-Konzern-Vorstandes baut Martin Winterkorn ganz auf alte Audi-Weggefährten: Mit Jochem Heizmann, Ulrich Hackenberg und Stephan Grüsem folgen gleich drei Audi-Topleute dem Ruf ihres Ex-Chefs nach Wolfsburg.    

12.01.2007

Die Top-Personalie war aber ein Abgang: Wie berichtet, verlässt VW-Markenchef Wolfgang Bernhard nach zwei Jahren Sanierungsarbeit den Konzern Ende Januar. Durch die Auflösung der bisherigen Markengruppen VW (mit VW, Skoda, Bentley und Bugatti) und Audi (Audi, Seat und Lamborghini) entfällt das bisherige Aktionsfeld von Bernhard, mit einer Beschneidung seiner Kompetenzen wollte sich der profilierte Manager offenbar nicht abfinden. Die Leitung des Markenvorstands VW übernimmt nun Martin Winterkorn direkt.

Bei der Neustrukturierung der Vorstands- und Leitungsgremien, baut Winterkorn ganz auf seine alten Audi-Weggefährten. So übernimmt Jochem Heizmann, bislang in gleicher Funktion bei Audi tätig, zum 1. Februar den Produktionsvorstand bei VW, Ulrich Hackenberg wird ebenfalls zum 1. Februar Vorstand Entwicklung der Marke VW. Sowohl Heizmann wie Hackenberg waren als mögliche Nachfolger Winterkorns auf dem Audi-Chefsessel gehandelt worden. Das Rennen dort machte aber der damalige Finanzvorstand Rupert Stadler.

Mit den zwei Top-Personalien aber nicht genug des Manager-Transfers von Ingolstadt nach Wolfsburg: Mit Stephan Grühsem als neuer VW-Konzernsprecher nimmt Winterkorn auch seinen obersten Öffentlichkeits-Offizier aus Audi-Tagen mit.

Zudem wird Werner Neubauer, bisher Generalbevollmächtiger bei VW für den Bereich Komponenten zum 1. Februar Mitglied des Markenvorstands Volkswagen für Komponenten.

Festgezurrt sind damit die Personalfragen, noch keine detaillierten Informationen gibt es darüber, wie Winterkorns künftige Struktur aussieht. Vieles deutet aber auf eine Neusortierung der Markengruppe unter den Überschriften "Volumen" und "Premium" hin. Zu den Volumenmarken des Konzerns zählen VW, Skoda und Seat, zur Premiumsparte Audi, Bentley, Bugatti und Lamborghini. 

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