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VW

Wulff besteht auf Sperrminorität

Foto: dpa

Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) hat sich erneut für eine Sperrminorität des Landes Niedersachsen bei Volkswagen ausgesprochen.

17.04.2008

"Es muss nach wie vor möglich sein, dass eine Sperrminorität von 20 Prozent bleibt. Die hat der Bund dem Land Niedersachsen als Patronatserklärung zugesichert und darauf bestehen wir", sagte Wulff der Tageszeitung "Die Welt" eine Woche vor der VW-Hauptversammlung. Wulff warnte vor einem möglicherweise schädlichen Einfluss von Porsche auf VW. "Wenn Porsche einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag erzwingen wollte, wäre der VW-Aufsichtsrat entmachtet. Porsche könnte Einfluss auf die Modellpalette von Audi nehmen und würde dem VW-Konzern schaden können zugunsten von Porsche." Dies werde er nicht zulassen.

Porsche kontert

"Die Porsche SE sieht in dem Antrag von Ministerpräsident Wulff den Versuch, den VW-Aufsichtsrat in unzulässiger Weise zu instrumentalisieren", teilte der Stuttgarter Sportwagenbauer am Donnerstag mit. "Der VW-Aufsichtsrat ist nicht das Gremium, um komplexe europa- und aktienrechtliche Fragen kurzfristig und per Mehrheitsbeschluss als falsch oder richtig festzustellen."

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