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VW XL Sport auf dem Autosalon in Paris 2014

Zweizylinder-Sportler für 270 km/h

10/2014 VW Konzernabend Paris Foto: Stefan Baldauf 49 Bilder

VW präsentiert auf dem Autosalon in Paris 2014 mit dem XL Sport einen 200 PS starken Zweizylinder-Sportwagen.

01.10.2014 Holger Wittich Powered by

Auf Basis des Sparmodells VW XL1 haben die Wolfsburger dem XL Sport ein Ducati-V2-Aggregat verpasst, das den Sportler auf 270 km/h katapultieren soll. Dank Leichtbaumaterialien wie Carbon und Magnesium bringt der VW XL Sport nur 890 kg auf die Waage. Um den Top-Speed mit 200 PS zu erreichen, wurde insbesondere die Front aerodynamisch optimiert. So kommt das Modell bei einer Stirnfläche von 1,7 Quadratmetern auf einen cW-Wert von 0,258.

VW XL Sport aerodynamisch optimiert

Des Weiteren gehören Air Curtains in der Frontschürze sowie Radhausentlüftungen, ein optimierter Unterboden und auftriebsreduzierte Luftkanäle in der Fronthaube zum Aerodynamik-Paket. Der ausfahrbare Heckspoiler mit dem Antrieb des Lamborghini Aventador und Abwärmeöffnungen in der Heckklappe sorgen zudem für eine optimierte Luftleitung.

Der VW XL Sport kommt als Sportwagen rüber – verfügt er doch über Flügeltüren, ausgestellte Kotflügel, eine ausgewiesene Sportoptik und 18 Zoll große Räder mit Breitreifen sowie Keramik-Bremsscheiben. Die Räder sind in Magnesium ausgeführt, die im Vergleich zu Alu-Rädern 23,9 Kilo leichter sind.

Darüber hinaus verfügt der XL Sport noch über ein Sportfahrwerk mit Doppelquerlenker-Vorderachse und einer Pullrod-Dämpfer-Anordnung. Hinten kommt eine Doppelquerlenker-Hinterachse mit Pushrod-Anordnung zum Einsatz.

VW XL Sport wird länger, breite rund flacher

Die sportliche Auslegung des XL-Konzepts führt jedoch auch zum Ursprung zurück. Wie bei XL1 fährt auch der Sport mit einer CFK-Karosserie zum Autosalon in Paris vor. Die beiden Insassen nehmen auf versetzten Sitzen Platz, wenn sie über die nach vorne und oben schwenkenden Flügeltüren den Innenraum entern. Wer während der Fahrt Frischluft benötigt, kann den unteren Teil der Polycarbonat-Seitenfenster öffnen, der obere Teil ist fest mit der Karosserie verbunden. Den Blick nach hinten erlauben am Kotflügel angebrachte "e-Mirrors", die ihr Kamerabild auf zwei Bildschirme im Inneren transportieren.

Im Vergleich zum VW XL1 legt der VW XL Sport in Höhe und Breite zu. Die Länge liegt bei 4.291 mm (XL1: 3.880 mm), die Breite beträgt 1.847 mm (1.664 mm) und die Höhe ist 1.152 mm zu 1.153 mm beim XL1. Auch beim Radstand geht es nach oben. Hier führt der Sport mit 2.424 mm zu 2.224 mm.

Für den Innenraum hat sich VW bei XL Sport ebenfalls nicht lumpen lassen. Alles ist auf Sport-Optik ausgelegt. Der Armaturenträger erscheint gradlinig, das Sportlenkrad ist unten abgeflacht, das Kombiinstrument volldigital. Fahrer und Beifahrer nehmen auf schmalen, aber konturierten Sportsitzen Platz. Sie werden nur von einer schmalen Mittelkonsole getrennt. Rote Kontrastnähte, Corbonlook und der Schaltknauf aus Holz sind der Hingucker im Innenraum. Der VW XL Sport wird vermutlich als Kleinserie auf den Markt kommen. Preise wurden nicht genannt.

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