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VW zeigt sich gesättigt

Vorerst keine weiteren Zukäufe

VW Cross Coupé Genf 2012 Martin winterkorn Foto: dpa

Europas größter Autokonzern will auf seinem Weg an die Weltspitze bei Zukäufen pausieren, in Südostasien aber seine Fertigungskapazitäten ausbauen.

31.08.2012 dpa

"Um es klar zu sagen: Wir haben momentan genug zu tun, unsere zwölf Marken dahin zu führen, wo wir 2018 als Konzern stehen wollen: auf Platz eins der weltweit führenden Autobauer", erklärte VW-Chef Martin Winterkorn dem "Handelsblatt".

VW will Proton nicht kaufen

Zu Südostasien meinte er: "Wir müssen in dieser Region nachlegen. Das heißt aber nicht, dass wir den Autobauer Proton aus Malaysia kaufen werden, wie manche spekulieren." Die Forderung europäischer Konkurrenten wie Fiat oder dem französischen PSA-Konzern, Fabriken-Schließungen zu subventionieren, lehnt er ab. Die europäische Autobranche leidet Branchenkennern zufolge unter erheblichen Überkapazitäten.
 
Neben der Kernmarke VW gehören zu dem Dax-Konzern die Marken VW-Nutzfahrzeuge, die Lkw-Hersteller MAN und Scania, Audi, Seat, Skoda, Bentley, Bugatti, Lamborghini, Porsche und der Motorradhersteller Ducati. Mit seiner Präsenz auf allen Weltmärkten trotzt Volkswagen seit langem den Problemen in Europa und fährt der angeschlagenen Konkurrenz davon. Im Vorjahr war der größte deutsche Industriekonzern mit rund 8,3 Millionen Wagen zur Nummer zwei hinter dem US-Rivalen General Motors (9 Millionen) aufgestiegen.

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