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Warnstreik bei Daimler-Chrysler

Bei einem Warnstreik gegen die Eingriffe ins Tarifrecht haben nach Gewerkschaftsangaben mehrere tausend Beschäftigte des größten deutschen Daimler-Chrysler-Werks in Sindelfingen am Dienstag (14.10.) für eine Stunde die Arbeit niedergelegt.

14.10.2003

An der bisher größten Kundgebung gegen die befürchtete Aushöhlung des Tarifrechts haben nach Gewerkschaftsangaben mehr als 12.000 Mitarbeiter der Früh- und der Tagesschicht teilgenommen.

Daimler-Chrysler-Gesamtbetriebsratschef Erich Klemm wandte sich dabei vor allem gegen mögliche Einschnitte bei der Rente und der Verlängerung der Lebensarbeitszeit. In Richtung Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) forderte Klemm, wie versprochen Eingriffe in die Tarifautonomie zu verhindern. Im Parlament steht noch in diesem Herbst die Entscheidung über die Änderung des Tarifvertragsgesetzes an. Wenn Tarifverhandlungen durch die geplanten Öffnungsklauseln künftig auf Betriebsebene verlagert würden, müssten die Betriebsräte auch das Streikrecht erhalten, forderte Klemm.

Bereits in der vergangenen Woche hatte die IG Metall mit Kundgebungen und kurzen Arbeitsniederlegungen bei Porsche, Bosch und anderen Mercedes-Standorten in Stuttgart eine Serie von Protesten gegen den Sozialabbau der Regierung eingeläutet. Die Arbeitgeber hatten die Aktionen scharf verurteilt.

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