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Was fährt BAP-Frontmann Wolfgang Niedecken?

"Es musste immer was reinpassen"

Wolfgang Niedecken, AMS1316
Interview

Er gründete mit BAP eine der erfolgreichsten Bands der deutschen Popgeschichte, tourt seit 40 Jahren durch die Welt und fährt am liebsten praktische Kombis.

08.07.2016 auto motor und sport 2 Kommentare
„Berch eraff mit Rückenwind...“, Herr Niedecken, was für ein Auto war das eigentlich, das in dem Song „Frau, ich freu mich“ volle 89 km/h fährt?

Niedecken: Lustig, dass Sie das fragen, der Song ist der Konzert-Opener bei unserer gerade beginnenden Tour. Das Auto war eine weinrote Kasten-Ente, die hatte ich von 1974 bis 1981. Mit ihr bin ich bis kurz vor Syrien, nach Gibraltar und einmal halb um die Iberische Halbinsel herumgefahren.

Um die halbe Welt mit einer Ente, das kann man sich heute kaum noch vorstellen. Liefen diese Reisen denn problemlos ab?

Niedecken: Eigentlich schon, ich bin ja kein Technik-Freak, aber immerhin hatte ich gelernt, Reifen zu wechseln, und das musste ich bei der Ente auf diesen Reisen auch mehrmals tun.

Die Ente mit dem Lieferwagenheck war sicherlich keine zufällige Wahl?

Niedecken: Ich habe mir selber nie ein Auto zugelegt, das nicht ein Kombi oder Lieferwagen war. Es musste schließlich immer was reinpassen. Ich hatte schließlich Instrumente zu transportieren, ich musste meine Bilder und Malutensilien unterbringen, da war die Ente damals ideal. Sie war mein erstes Auto, ich habe sogar ein Modell von ihr zu Hause stehen.

Und was kam nach der Ente, was fuhren sie dann?

Niedecken: Erst einen 300er Diesel-Benz, das war zu einer Zeit, als wir unseren Krempel nicht mehr selbst zu den Konzerten transportieren mussten. Der Benz war etwas langsam, hat aber nur 3.000 Mark gekostet. Danach fuhr ich ein paar Volvo und einen Ford, weil es ein Auto aus Köln war. Dann kam ich durch einen wunderbaren Zufall zu Skoda.

Durch einen Zufall?

Niedecken: Ja, wir brauchten ein neues Auto, da habe ich meine Frau losgeschickt, eines auszusuchen. Die kamen zurück und sagten, sie wollten einen Skoda Superb, weil der hinten so viel Platz hat. Das war vor sechs Jahren, seither fahren wir Skoda.

Gibt es für Sie einen Autotraum, den Sie sich noch erfüllen wollen?

Niedecken:Für mich persönlich nicht, aber meine Frau sagt immer mal wieder, dass sie gern ein rotes VW Käfer Cabriolet fahren würde. Vielleicht sollten wir endlich mal eines kaufen, dann wäre auch dieses Thema abgehakt.

Neuester Kommentar

Das haben Frau (und die von Nidecken diesmal nicht erwähnte Tochter) aber sehr gut gemacht! So gut, dass Skoda davon Wind bekam und BAP nun sponsert…

mathias 11. Juli 2016, 11:36 Uhr
Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
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