Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Was fährt Rennfahrer Frank Biela?

"Zu älteren Fahrzeugen hingezogen"

Frank Biela, Porträt Foto: Archiv 10 Bilder
Interview

Der Rennprofi aus Neuss fuhr 1987 sein erstes DTM-Rennen, heute bewegt er regelmäßig die Schätze der Audi-Tradition und manchmal den eigenen Oldtimer.

24.06.2016
Fünfmaliger Le-Mans-Sieger wird man nicht, indem man mit 18 im Fahrschul-Golf sitzt. Wie haben Sie Autofahren gelernt?

Biela: Gelernt habe ich es wie viele andere Rennfahrer auch im Kartsport und später in den anderen Klassen, die ich im Rennsport durchlaufen habe. Wobei ich mit meinen 17 Jahren damals eigentlich recht spät begonnen habe. Meine Leidenschaft für Rennfahrzeuge und Motorsport begann allerdings schon viel früher. Mein Vater, der selbst hobbymäßig Rennen fuhr, hat mich oft mitgenommen, so bin ich da reingewachsen, ich wollte von klein auf Rennfahrer werden.

Man sagt, Sie hätten nicht nur Spaß an modernen Rennfahrzeugen, sondern auch an alten Autos aller Art?

Biela: Als Rennfahrer ist man mit moderner Technik fast übersättigt, sonst wäre man ja nicht siegfähig, also hat es mich schon immer zu älteren Fahrzeugen hingezogen. Die modernen Autos und Rennfahrzeuge kannte ich schon von Berufs wegen.

Besitzen Sie denn einen oder sogar mehrere eigene Oldtimer?

Biela: Es ist nur einer, ein Jaguar E-Type Roadster mit Zwölfzylinder-Motor. Ich hatte als Kind mal einen E-Type in Düsseldorf gesehen, vor 15 Jahren konnte ich mir diesen Traum dann erfüllen. Leider komme ich zu selten dazu, mit dem Jaguar zu fahren.

Was war denn Ihr erstes eigenes Auto?

Biela: Das war ein Golf 1 GLS mit 70 PS in Metallicgrün, allerdings habe ich den damals schnell gewechselt. Mein Vater hatte einen Gebrauchtwagenhandel, da war die Fluktuation bei unseren Autos ziemlich groß.

Häufig sind Sie bei Klassik-Veranstaltungen mit den Auto-Union-Silberpfeilen unterwegs. Wie fährt sich denn so ein Grand-Prix-Auto der 30er-Jahre?

Biela: Ich war bei meiner ersten Fahrt schon sehr beeindruckt, wie gut fahrbar der Wagen war. Das Anfahren ist einfach, die Schaltung rustikal, aber es funktioniert beeindruckend gut. Wie damals mit den Bremsen und den dünnen Reifen bei 300 km/h am Limit zu fahren, das möchte ich mir lieber nicht vorstellen.

Und zum Schluss: Womit fährt der Rennprofi Frank Biela jeden Tag?

Biela: Mit einem ganz normalen Audi A6 Avant 3.0 TDI, für mich das perfekte Alltagsauto.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden