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Was tun bei Schlüsselverlust?

So teuer sind Ersatzschlüssel

Autoschlüssel-Ersatz, Autoschlüssel, Defekt Foto: Beate Jeske

Moderne Autoschlüssel sind teure Hightech-Artikel. Was muss man bei Beschädigung, Verlust oder Diebstahl tun und wann übernimmt die Versicherung den Schaden?

16.06.2014 Henning Busse

Mal ehrlich: Haben Sie sich schon mal Gedanken über Ihren Autoschlüssel gemacht – wie wertvoll er ist und welchen Ärger er bereiten kann? Nicht? Dann sollten Sie weiterlesen. Der Autoschlüssel mag zwar klein und unscheinbar sein, doch der Wagenschlüssel ist eines der wichtigsten Bauteile des Fahrzeugs. Denn moderne Ausführungen begnügen sich nicht mehr nur mit einem einfachen Schlüsselbart, sie sind zusätzlich mit einem Minicomputer ausgestattet. Dieser steuert bei nahezu allen neueren Autotypen die Türschließanlage und die Wegfahrsperre.

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auto motor und sport 11/2014
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Autoschlüssel sind teurer Hightech

Bis zu 670 Euro teuer. Mit anderen Worten: Autoschlüssel sind Hightech-Artikel, und die lassen sich die Hersteller teuer bezahlen. Wer seinen Autoschlüssel verliert, beschädigt oder als gestohlen meldet, muss für den Ersatz bis zu 670 Euro einkalkulieren. Den arglosen Umgang damit sollte man daher also besser vermeiden. Denn schnell und problemlos lässt sich die Sache selten aus der Welt schaffen. So ist eine Reparatur des Autoschlüssels oft nicht möglich. In der Regel wird er komplett getauscht. Ist nur die Funkeinheit defekt, weil zum Beispiel der Schlüssel zu Boden fiel, hält sich der Aufwand in Grenzen. Der Kunde bekommt – nachdem er sich mit Fahrzeugschein oder -brief sowie Personalausweis als Autobesitzer ausgewiesen hat – innerhalb von zwei Tagen beim Händler einen Ersatz. Fehlt nur noch die Schlüsselprogrammierung, die im Schnitt zwischen 30 und 50 Euro kostet.

Der Ärger beginnt bei Verlust oder Diebstahl. Dabei bereitet die Werkstatt am wenigsten Kopfzerbrechen. Die Kfz-Versicherung kann eine Rolle spielen. Wer kasko-versichert ist, muss das Malheur melden. Denn sollte das Auto im schlimmsten Fall gestohlen werden, kann es beim Schadenersatz Probleme geben, wenn nicht alle Fahrzeugschlüssel vorhanden sind.

Und noch etwas: Wer die abhandengekommene Auto-Zugangsberechtigung bei der Kaskoversicherung abrechnen will, geht häufig leer aus. Bei Verlust zahlen die Unternehmen oft überhaupt nicht, und bei Diebstahl kommt es auf die Art und Weise an. Wird der Schlüssel zum Beispiel aus der Tasche entwendet, gibt es meist keine Erstattung. Anders sieht es dagegen aus, wenn er bei einem Einbruch oder Raub verschwindet. Einige Versicherungen zahlen dann – unter Umständen auch den notwendigen Austausch von Tür- und Lenkradschloss

Eventuell Schlosstausch nötig

Dieser Schritt kann erforderlich sein, auch wenn ihn viele Hersteller als nicht nötig erachten. Zwar löschen oder sperren die Marken den alten Schlüssel in der Bordelektronik, doch über den Schlüsselbart gelangen Diebe trotzdem ins Auto. Denn die meisten Fahrzeuge verfügen trotz moderner Funkfernbedienung weiterhin über ein klassisches Türschloss. Allerdings können die Langfinger den Wagen nicht mehr starten. Der Austausch der Schlösser ist kein billiger Spaß: Je nach Marke und Modell sind bis zu 3.000 Euro fällig. Damit dieser Ärger erst gar nicht entsteht, sollte der Schlüssel stets wie ein Schatz gehütet werden.

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