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Webasto leidet unter Preisdruck

Foto: Webasto

Nach einem Gewinneinbruch im vergangenen Jahr will der Autozulieferer Webasto seinen Sparkurs verschärfen. "Davon ist insbesondere der Standort Deutschland betroffen", sagte Webasto-Chef Franz-Josef Kortüm am Freitag (3.2.). Details gab der Konzern nicht bekannt. Nach Angaben eines Sprechers gibt es mehrere interne Kostenreduzierungsprogramme.

03.02.2006

Im vergangenen Jahr bekam Webasto vor allem den Preisdruck durch die Autohersteller und die gestiegenen Rohstoffpreise zu spüren. Das Ergebnis im operativen Geschäft habe sich nahezu halbiert, hieß es. Absolute Ertragszahlen wurden noch nicht genannt. Der Umsatz stieg um fünf Prozent auf 1,5 Milliarden Euro. Für 2006 stellt sich der Konzern auf weitere Umsatzzuwächse, aber keine Verbesserung der Ergebnissituation ein. "Die Auftragslage ist zwar befriedigend, aber die Ergebnislage bleibt trotz erheblicher Einsparmaßnahmen, auch im Bereich der Personalkosten, nach wie vor angespannt", sagte Kortüm.

Webasto ist unter anderem der führende Hersteller von Schiebedächern. Im vergangenen Jahr trennte sich das Unternehmen von seiner Bussparte, die auf Klimaanlagen, Heizsysteme und Dachluken für Busse spezialisiert ist. Jetzt hat der Konzern noch gut 6.100 Mitarbeiter, etwa ein Drittel davon in Deutschland.

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