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Weineck Cobra

Asphalt-Fräse

Foto: Weineck 15 Bilder

Motorenspezialist Weineck hat die wohl ultimativste Cobra auf die Räder gestellt, die je den Asphalt deutscher Straßen malträtieren durfte. Aus 12,9 Liter Hubraum leistet die Weineck Cobra satte 1.100 PS und 1.760 Nm Drehmoment und wird damit der größte Feind eines jeden Straßenbauers.

23.02.2006

Das auf Super Plus ausgelegte V8-Herz der Cobra ist aber kein aufgemotztes US-Großserienaggregat, sondern entsteht komplett in Eigenregie in den Weineck-Werkshallen in Bad Gandersheim (www.weineck-power.de). Seine Kraft generiert der V8 ohne Aufladung und mit Hilfe von zwei mächtigen Vierfach-Vergasern. Leistungsfördernd ist hier das Drehvermögen des Big-Blocks. Erst bei 8.000 /min. setzt der Begrenzer ein, die Maximalleistung steht bei 7.000/min an und das maximale Drehmoment wird bei 5.600/min. erreicht. Möglich macht dies ein Motoreninnenleben, das mit geringsten Toleranzen und unter Einsatz sämtlich zur Verfügung stehenden Hightech-Werkstoffe aufgebaut wurde.

Einzigartig wie der Motor ist auch das Viergang-Schaltgetriebe, das für Drehmomente bis zu 2.000 Nm ausgelegt ist, und der Antriebsstrang, der an der Hinterachse ein Sperrdifferenzial mit 75 prozentiger Sperrwirkung vorsieht. Damit soll den 18 Zoll großen Hinterrädern mit Intermediate-Bereifung der Dimension 315/35 die Chance gegeben werden, die Kraft schlupflos auf den Asphalt übertragen zu können. Optimale Traktion knüpft Weineck allerdings an Außentemperaturen um die 30 Grad Celsius. Um die Spurhaltung an der Vorderachse bemühen sich Reifen der Dimension 255/40 die ebenfalls auf dreiteilige 18-Zoll-Felgen aufgezogen sind.

Vertraut man auf die Fahrleistungsangaben des Herstellers, so soll die knapp 1.000 Kilogramm schwere Weineck Cobra 780 cui Limited Edition in 3,8 Sekunden von Null auf 100 km/h sprinten, nach 5,3 Sekunden sind 200 km/h erreicht und die 300 km/h-Marke soll bereits nach knapp zehn Sekunden überschritten werden.

Armdicker Gitterrohrrahmen

Damit die Cobra bei so viel Dynamik nicht in ihren Grundfesten erschüttert wird, wird die Kohlefaserkarosse von einem stählernen Gitterrohrrahmen aus vierzölligen Rohren getragen. Fahrwerksteile aus Aluminium helfen das Gewicht gering zu halten, Einzelradaufhängungen und eine Rennbremsanlage sorgen für eine sichere Straßenlage und ausreichend Negativ-Beschleunigung. Eine Servolenkung versucht die Lenkkräfte gering zu halten, massive Überrollbügel sollen bei einem Überschlag den Überlebensraum sichern.

Bei der Innenraumgestaltung haben Weineck-Kunden dann nahezu freie Auswahl. Klassische Smith-Instrumente zieren das Armaturenbrett, Leder überspannt das Sitzgestühl, das Volant trägt Holz und Aluminium und den Fußraum füllen Veloursteppiche. Sollte es mal regnen, kann das Cockpit mit einem Notverdeck überdacht werden, optional ist auch ein Hardtop lieferbar.

Leistungsfreaks die nun der Weineck Cobra verfallen sind, müssen sich ranhalten. Lediglich 15 Fahrzeuge der Limited Edition sollen aufgelegt werden. Und die erste ist bereits an einen Autonarr in Malaysia verkauft. Die Preise für die zulassungsfähige Cobra richten sich nach Hubvolumen und Leistung, so startet die Weineck-Preisliste bei rund 145.000 Euro für die 500 PS-Variante, aber auch Leistungsstufen von 1.200 oder 1.300 PS sind machbar.

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