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Weitere Warnstreiks bei DC

Die IG Metall Baden-Württemberg hat am Montag (2.2.) ihren Druck auf die Arbeitgeber fortgesetzt. In mehreren Betrieben kam es zu Warnstreiks. Ein Schwerpunkt war der Autohersteller Daimler-Chrysler.

03.02.2004

Nach Gewerkschaftsangaben legten insgesamt 1.300 Metaller in den Werken Sindelfingen (Kreis Böblingen) und Stuttgart- Untertürkheim ihre Arbeit für eine Stunde nieder. Im Werk Rastatt standen die Bänder still, als nach Gewerkschaftsangaben mehr als 2.000 Menschen an einer Kundgebung teilnahmen. Eine Sprecherin des Konzerns kritisierte die Arbeitsniederlegungen als das "falsche Signal". Die Sprecherin fügte hinzu: "Mit solchen Aktionen wird völlig unnötiger wirtschaftlicher Schaden verursacht und die Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Industrie gefährdet."

Um ihren Forderungen weiteren Nachdruck zu verleihen, werden am Dienstag (3.2.) beim Autobauer Porsche in Stuttgart-Zuffenhausen und in Ludwigsburg Beschäftigte demonstrieren. Insgesamt ruft die Gewerkschaft Beschäftige von zwölf Betrieben in sechs Verwaltungsstellen des Landes zu Warnstreiks auf. Schwerpunkte werden Stuttgart, Singen und Freiburg sein. Am Donnerstag ruft die IG Metall die Beschäftigten der Bosch-Betriebe in Leinfelden-Echterdingen (Kreis Esslingen) zu einer Kundgebung auf. Erwartet werden 2.500 Mitarbeiter des Auto- Zulieferers, um gegen eine Ausweitung der Arbeitszeit zu demonstrieren, wie auch Bosch-Chef Franz Fehrenbach sie fordert.

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