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Kaufberatung Elektroautos

Welches Elektroauto passt zu Ihnen?

Citroen C-Zero Foto: Hersteller 53 Bilder

Der Umweltbonus gilt für Autos bis 60.000 Euro. Derzeit kommen 25 E-Modelle und Plug-in-Hybride in Betracht. Kaufberatung plus Infos zur Elektromobilität.

20.09.2016 Henning Busse 4 Kommentare

Bislang nutzen nur wenige den Umweltbonus für E-Autos und Plug-in-Hybride. Geht es in dem Schneckentempo weiter, dann werden bis zum Ende der Kaufprämie im Sommer 2019 nur rund 70.000 Anträge gestellt worden sein – dabei reicht der Topf für bis zu 400.000 Förderungen. (Hier alle Infos zur E-Auto-Förderung)

Fallende Batteriepreise ermöglichen größere Reichweite

Die Verunsicherung sitzt tief bei den Autofahrern, was die Öko-Autos betrifft. Sie bemängeln die geringe Reichweite der Stromer, die teure Anschaffung oder die schlechte Lade-Infrastruktur. Damit liegen sie nicht falsch, doch bei Kosten und Technik sind Fortschritte erkennbar. Das ist der Stand der Dinge:

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auto motor und sport 18/2016
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Nissan e-NV200Foto: Nissan
Derzeit ist die Lade-Infrastruktur nur schwach ausgebaut. Es mangelt vor Allem an Schnelllade-Einrichtungen.

Preis und Reichweite: Im Vergleich zu herkömmlichen Autos sind E-Modelle oder Plug-in-Hybride teuer. Daran wird sich so schnell nichts ändern – Umweltbonus hin oder her. Doch bei den Batteriepreisen tut sich etwas. Getrieben durch Materialforschung und durch einen Preiskampf der Akku-Riesen, fallen gerade die Kosten. Man schätzt, dass der Preis schon im nächsten Jahr auf 180 Euro/kWh sinken wird – von derzeit noch 300 Euro/kWh. Ein 30-kWh-Akku, der Reichweiten von über 200 Kilometern ermöglicht, käme so auf nur noch 5.400 statt bislang 9.000 Euro. Immer mehr Hersteller nutzen diese Situation, um die Batteriekapazitäten und damit die Reichweite der Autos zu vergrößern.

Batterie: Gerade die Lebensdauer der E-Auto-Akkus verunsichert die Autofahrer. Die Batterie ist ein Verschleißteil, das muss man wissen. Deswegen geben viele Autohersteller Garantien, die Verbraucher bis zu acht Jahre oder bis zu 100.000 km Laufleistung absichern.

Batterie-Miete statt Kauf

Wem das immer noch zu unsicher ist, der kann als Alternative die Batterie auch mieten statt kaufen. Fällt die Akkuleistung unter eine bestimmte Kapazitätsgrenze, gibt es kostenlosen Ersatz. Dieses kundenfreundliche Konzept bieten derzeit Nissan, Smart und Renault an.

Lade-Infrastruktur: Bislang gibt es noch zu wenig öffentliche Ladestationen. Gerade die Schnelllade-Einrichtungen, die in 30 Minuten 80 Prozent Batterieladung ermöglichen, sind noch Mangelware. Es wird zwar mit Hochdruck an diesem Problem gearbeitet, doch es dürfte noch Jahre dauern, bis eine weitgehend lückenlose Abdeckung vorhanden ist.

Zudem erschweren unterschiedliche Bezahlsysteme das Stromtanken. Mittlerweile sind Roaming-Konzepte in der Erprobung, die diesen Missstand beheben sollen, aber auch sie brauchen Zeit, sich im Markt zu etablieren. Bleibt als Alternative das Laden zu Hause. An der 230-Volt-Steckdose kann das aber bis zu 15 Stunden dauern, und die Leitung sollte dafür ausgelegt sein, sonst kommt es zu einer Überbeanspruchung der Haussteckdose, die Brände und Schäden verursachen kann. Daher sollte vorher ein Elektriker zu Rate gezogen werden.

Sicheres und schnelles Laden bleibt kostspielig

Sicherer ist die sogenannte Wallbox, die vom Fachmann am Stellplatz des Fahrzeugs installiert wird. Sie lädt die Batterie im Vergleich zur Haussteckdose in der Hälfte der Zeit auf. Allerdings ist dieser Spaß nicht ganz günstig – Box und Installation können bis zu 2.000 Euro kosten.

Neuester Kommentar

Tesla hat in Kalifornien ja eine Akkuwechselstation aufgebaut.

Sie hatten aber Probleme Fahrer zu finden, die es machen wollten.

Warum?

1. kostet der Wechsel richtig Geld.
2. ist gegenüber ein Supercharger, wo man kostenlos laden kann.
3. Was nützt es mir, meinen Akku zu pflegen, wenn ich dann an der Wechselstation einen nicht so guten bekomme?

Tesla wurde wohl hier nicht genannt, weil es um Fahrzeuge ging, die die Förderung bekommen. Die bekommt Tesla ja nicht.

Gruß

Kaju

KaJu74 6. Oktober 2016, 14:50 Uhr
Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
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