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Weniger Öl braucht das Land

Im Jahr 2001 ist der Durchschnittspreis für eine Tonne Import-Rohöl um zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken.

06.05.2002

Im Jahr 2001 ist der Durchschnittspreis für eine Tonne Import-Rohöl um zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken. Während im Jahr 2000 eine Tonne Rohöl, die nach Deutschland importiert wurde, 227 Euro kostete, so musste 2001 nur noch 204 Euro bezahlt werden.

OPEC-Importe sanken um 20,7 Prozent

Auch bei der Gesamteinfuhr von Rohöl verzeichnet das Statistische Bundesamt in Wiesbaden einen leichten Rückgang von 0,5 Prozent auf 104,6 Millionen Tonnen.

Bei den wichtigsten Lieferländern steht Russland mit 29,6 Millionen Tonnen an erster Stelle, gefolgt von Norwegen (20,3 Millionen Tonnen ) und Großbritannien mit einer Quote von 16,2 Millionen Tonnen. Allein diese drei Länder deckten 63,2 Prozent der deutschen Rohölimporte ab. Nur ein Fünftel der weiteren Öleinfuhren kam im Jahr 2001 aus den OPEC-Ländern - insgesamt 22,6 Millionen Tonnen. Wichtigstes OPEC-Lieferland war Libyen (9,8 Millionen Tonnen), vor Algerien (4,0 Millionen Tonnen) und Saudi-Arabien (3,9 Millionen Tonnen). Gegenüber dem Jahr 2000 verminderten sich damit die Importe aus den OPEC-Ländern um 20,7 Prozent.

Innerhalb der Europäischen Gemeinschaft ist Deutschland der größte Rohölimporteur. Deutschland bezahlte im Jahr 2001 für Rohöllieferungen 21,4 Milliarden Euro. Auf Rang zwei und drei stehen Frankreich mit 17,3 Milliarden Euro und Italien (16,5 Milliarden Euro).

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