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Werkstuning für Porsche Cayman und 1er BMW

Foto: Hersteller 4 Bilder

Während der 135 tii bei BMW noch in der Pipeline ist - in Tokyo firmierte das kleine Coupé noch als Concept Car - gibt es mit dem Cayman S Aero bei Porsche bereits ein Upgrade ab Werk.

08.02.2008 Anja Wassertheurer Powered by

Die Nähe ist optischer Natur. Zwar sieht der gegen einen deftigen Aufschlag von 4.165 Euro ab Werk mit Hilfe eines zusätzlichen Aerokits gekräftigte Cayman S der zuvor beschriebenen Clubsport-Variante von Manthey Motors verblüffend ähnlich.

Vom Charakter her unterscheiden sich die Zweisitzer jedoch erheblich. Wo der eine den Hardcore-Sportler gibt, der seinen Insassen abseits topfebener Rennstrecken durchaus Zugeständnisse in Sachen Komfort abverlangt, fühlt sich der Porsche Cayman S Aero nicht anders an als sein "ziviler" Bruder. Nur muskulöser ausschaun tut er halt. Und - das versteht sich bei einem Sportwagen-Hersteller, der seine Sache ernst nimmt, von selbst - über eine bessere Aerodynamik verfügt er auch. Die Vorderachse wird bei 200 km/h nunmehr nur noch mit 190 statt wie bislang 300 Newton entlastet, an der Hinterachse sind 20 Newton weniger Auftrieb zu verzeichnen (130 statt 150 Newton). Der Fahrzeugstabilität bei hohen Geschwindigkeiten kommt das entgegen, dem cw-Wert nicht.

Jener hat sich mit 0,293 minimal verschlechtert (Standard-Cayman 0,28). Auf dem Kleinen Kurs in Hockenheim legte der mit 295 PS auf Normalniveau verbliebene Aero - eine werksseitige Leistungssteigerung ist bei Porsche nicht in Sicht - mit 1.15,5 Minuten eine Bestzeit hin. Schneller war noch kein Serien-Cayman S. 

Ob der auf der Tokyo Motorshow Ende Oktober gezeigte BMW Concept 1 Series tii tatsächlich über die auf den Motortalk-Seiten im World Wide Web kolportierten "340 bis 350 PS" verfügen wird, ist derzeit ebenfalls ungewiss. Seitens BMW hält man sich diesbezüglich bedeckt. Ein Debüt in 2009 mutet dennoch wahrscheinlich an.

In Japan wurden anhand des als Designstudie geführten Modells, das optische Merkmale der ruhmreichen weiß-blauen Motorsporthistorie zitiert, die Themen Leichtbau und Aerodynamik kommuniziert. Frontschürze, Seitenschweller, hinterer Stoßfänger und Heckdeckel wurden modifiziert, Motorhaube und Spiegeldeckel aus Carbon gefertigt. Sportsitze mit integrierten Kopfstützen und Seitenairbags, sowie ein weiß unterlegter Drehzahlmesser sorgen für Rennsport-Feeling.

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