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Wey-Neuheiten auf der IAA 2017

Hier kommen die China-SUV

Wey SUV Foto: Stefan Baldauf/Guido ten Brink 10 Bilder
IAA 2017

Wey zeigt auf der IAA eine SUV-Studie. Na und? Na ja, die Marke gehört zu Great Wall und hat noch anderes im Programm: Den VV5, den VV7 und den P8.

13.09.2017 Andreas Of, Gerd Stegmaier

Wey ist eine Premiummarke des chinesischen Autoherstellers Great Wall, den Gründer Wei Jianjun zum größten SUV-Produzenten in China entwickelt hat.

Designer von Audi und Alfa Romeo

Wey P8 Foto: Stefan Baldauf / Guido ten Brink
Optisch erinnert im Cockpi des Wey P8 manches an Europäer.

Von außen ist etwa der Wey P8 ein durchaus gekonnter Designmix aus Lexus NX, Range Rover Evoque oder Jaguar F-Pace und anderen modernen Kompakt-SUVs. Kein Wunder, als CEO zeichnet mit Jens Steingräber ein ehemaliger Audi-Mann verantwortlich, Designer kommen von BMW und Alfa Romeo. Einem von ihnen muss am Heck ein bisschen der Gaul durchgegangen sein: Die Vierrohr-Auspuffanlage für den Vierzylinder-Hybrid sieht aus, als fehlte sie jetzt im Regal des Porsche Macan oder Cayenne Turbo S.

Im Interieur setzt sich für Europäer das „Kenn-ich-habe-ich-schon-mal-gesehen-Gefühl“ fort. Die Lüftungsdüsen erinnern an Audi, die unter Messescheinwerfern etwas milchig wirkenden Digitalinstumente an die früheren Ausführungen von Jaguar, den freistehenden Monitor kennt man von Mercedes, den Dreh-Drücksteller auf der Mittelkonsole inzwischen von den meisten Marken.

Qualitätseindruck noch nicht perfekt

Die Platzverhältnisse des 4,76 Meter langen SUV wirken nicht üppig, die Innenraumgestaltung auf den ersten Blick gelungen. Der Qualitätseindruck hingegen ist aber zumindest bei den Messeautos noch nicht perfekt. Die Materialien halten zwar auch haptischen Tests stand, aber ein paar ungenaue Passungen oder nicht sauber entgratete Kanten an der Lenkradverkleidung sind nicht zu übersehen.

Ob und wann auch immer Wey nach Europa kommt: Um Erfolg zu haben, müssten sich die Chinesen zumindest preislich wohl von der Premium- zur Billigmarke downgraden. Denn Hybridantrieb, Assistenzsysteme und Connectivity finden Kompakt-SUV-Käufer vermutlich nur bei Marken attraktiv, die sie lange kennen und denen sie daher entsprechende Zuverlässigkeit zutrauen.

Innenspiegel mit Kamerabild

Der VVS7 soll einen besonders hohen Geräuschkomfort bieten und außerordentlich sicher sein, so das Versprechen von Wey. An technischen Highlights bietet er unter anderem einen Innenspiegel, der sein Bild von einer Kamera bezieht und damit einen besseren Überblick über den rückwärtigen Verkehr ermöglicht. Die aktiven Sicherheitssysteme umfassen Abstandstempomat und Auffahrwarner. Beim Einparken helfen 360-Grad-Kameras, Schäden zu vermeiden. Wey nennt das Sicherheitspaket Collie. Dazu gehören auch der Schutz von Fußgängern bei Unfällen, eine steife Dachstruktur und gute Ergebnisse beim Small Overlap Crashtest.

Multimedial bietet der VVS7 unter anderem einen „Smart Assistant“, der einige Fahrzeugdaten in einer Smartphone-App anzeigt. Mit der App kann das Auto auch für die Fahrt vorkonditioniert werden. Wetter, Nachrichten und Verkehrsinformationen zeigt das Display auf der Armaturentafel an.

VV5 für jüngere Fahrer

Wey VV5s Foto: Stefan Baldauf/Guido ten Brink
Der VV5 soll jüngere Fahrer ansprechen.

Ein jüngeres Publikum soll der kleinere VVS5 ansprechen, der neben den Sicherheits-Features des VVS7 mehr Elektronik auffährt: Tacho und Drehzahlmesser zeigt er auf einem digitalen 12,3-Zoll-Cockpit, ein zweiter 12,3-Zoll-Monitor ist für Unterhaltung und Navigation da. Auch der Fahrspaß sei ausgeprägter, so Wey. VV7s und VV5 treibt jeweils ein 2,0-Liter-Turbo-Benziner an, der an ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe gekoppelt ist.

P8 mit Plug-in Hybrid

Beim P8 handelt es sich um den ersten Plug-in Hybrid der neuen Marke. Der Allradler soll in 6,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen und im Normzyklus mit 2,3 Litern Kraftstoff auskommen. Die Vorderachse treibt ein Verbrenner an, der auch als Generator für den E-Motor an der Hinterachse dient. Dort ist auch die Batterie untergebracht. Fünf Fahrmodi sind fest eingestellt, drei weitere sind flexibel. Auf der IAA zeigt Wey außerdem das Konzept XEV. Das „New Energy Car“ soll dank einer flexiblen Architektur in diversen Größen erhältlich sein.

Eine Mannschaft von 1.600 Entwicklern war vier Jahre lang beschäftigt, den VV7s zu entwickeln. Wey soll die weltweit führende Marke für Premium-SUV werden. Die Marke ist eine Tochter von Great Wall, einem der größten chinesischen Autohersteller.

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