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Wimmer KTM X-Bow GT

Mit bis zu 2 G in die Kurven

Wimmer KTM X-Bow GT 15 Bilder

Den X-Bow R und den X-Bow RR aus dem Hause KTM muss man mit Helm fahren, da die Windschutzscheibe fehlt. Der neue X-Bow GT hat eine - und ordentlich Dampf unter der Haube.

05.02.2016 Benjamin Bauer

X-Bow mit "Helmvisier"-Effekt

Scheibe und Türen geben dem Rennwagen mit Straßenzulassung den "Helmvisier"-Effekt, sollen aber laut KTM-Vertriebspartner Wimmer auch den Komfort erhöhen. Der X-Bow GT sei "ein echter Sportwagen, mit dem man es auf Wunsch auch ganz gemütlich angehen kann", heißt es bei Wimmer. Aber wer will das schon, bei diesen Kennzahlen: 300 PS bei nur 847 Kilogramm Gewicht, eine mögliche Querbeschleunigung von bis zu 1,5 G - je nach Bereifung sogar bis zu 2 G, von Null auf 100 km/h in gerade einmal 4,1 Sekunden. Diese Werte werden von dem bereits in den Vormodellen erprobten 2,0-Liter-Benzinmotor übrigens mit einem Drehmoment von 420 Nm bei 3.200 U/min erreicht.

Wimmer KTM X-Bow GT
Der X-Bow GT ist auf 17-Zöllern an der Vorder- und auf 18-Zöllern an der Hinterachse unterwegs.

Unterboden-Konzept sorgt für gute Aerodynamik

Nun, da das Grundlegende geklärt ist, noch einmal zurück zu den Scheiben. Die Frontscheibe aus Sicherheits-Verbundglas ist zum schnellen Defrosten beheizbar und kann mittels Einarm-Scheibenwischer oder Wisch-Wasch-Funktion von Schmutz befreit werden. Die Seitenscheiben des KTM X-Bow GT sind gleichzeitig auch die Türen des Wagens. Gasdruckstoßdämpfer sorgen dafür, dass sie sanft schließen. Für eine gute Aerodynamik sorgt der dreiteilige, völlig flache Rennsport-Unterboden, dessen Konzeption von Formel-Fahrzeugen übernommen wurde. Dank des Zusammenspiels von Frontsplitter, Unterboden und Heckdiffusor wird der X-Bow GT bei einer Geschwindigkeit von 200 km/h mit beinahe 200 kg auf die Straße gedrückt.

Wimmer KTM X-Bow GT
Blick aus dem Cockpit - inklusive "Helmvisier"-Effekt.

Brembo-Bremssystem und Crashbox

An der Vorderachse wurde ein Pushrod-Fahrwerk aus dem Hause WP Suspensions mit verstellbarer Druck- und Zugstufe verbaut. Um adäquate Negativbeschleuningungen zu erreichen, hat der KTM X-Bow GT ein Brembo-Bremssystem an Bord. Die Bereifung wird mit 17 Zoll auf der Vorderachse und 18 Zoll auf der Hinterachse gefahren. Sollte sich der Fahrer trotz Könnens und guter Bremsen mit dem Wagen überschlagen, kommen die in das Monocoque integrierten Aluminium-Überrollbügel zum Einsatz. Sie widerstehen Belastungen bis zum 2,5-Fachen des Fahrzeuggewichts. Das extrem leichte, doppelwandige und zweiteilige Carbon-Monocoque - hergestellt aus vier Lagen Carbonfaser und Epoxidharz - wiegt nur 80 Kilogramm. Für zusätzliche Sicherheit sorgt die Crashbox an der Nase des Flitzers, die dank ihrer Carbon-Aluminium-Sandwich-Konstruktion sogar die strengen Sicherheitsvorschriften der FIA-GT und Formel 3 erfüllt.

Zu haben ist der KTM X-Bow GT ab 79.000 Euro.

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