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Winter-Fahrtipps von Armin Schwarz

Schnee und Eis fordern mehr Aufmerksamkeit

Zeichnung Auto im Schnee 6 Bilder

Schnee, Eis und schlechte Sicht fordern im Winter den ganzen Autofahrer. Rallyeprofi Armin Schwarz erklärt, worauf es ankommt.

01.10.2012 Henning Busse

Glatteis kann hinter jeder Kurve lauern

Ob bei der Rallye Monte Carlo oder im winterlichen Straßenverkehr in Deutschland: Die kalte Jahreszeit hält viele Überraschungen für Autofahrer bereit. Hat man auf dem Weg zur Arbeit noch trockenen Asphalt bei Sonnenschein, so können schon nach wenigen Kilometern im Schatten plötzlich Eis, Frost oder Schneeverwehungen für kritische Straßenverhältnisse sorgen. Darauf muss man sich einstellen.

 
Nur wer richtig sitzt, kann richtig agieren

Die Vorbereitung beginnt schon vor dem Start: Es gilt, die richtige Sitzposition zu finden. Die Beine sollen bei vollem Druck auf das Bremspedal noch leicht angewinkelt sein, das Lenkrad greift man in der „Viertel vor drei“-Position. Nur dann kann man schnell reagieren und das Auto in schwierigen Situationen kontrollieren.
 

TV-Spot Michelin Alpin A4 Reifen 25 Sek.

Beim Untersteuern: Im Zweifel Gas weg

Grundsätzlich sind erhöhte Aufmerksamkeit und ein sensibler Umgang mit dem Gasfuß angesagt. Die meisten Alltagsfahrzeuge sind „leicht untersteuernd“ ausgelegt, das heißt, sie schieben bei zu hohem Tempo über die Vorderräder. Das ist auch für Ungeübte leichter zu beherrschen, denn der Fahrer kann durch Gaswegnehmen und weniger Einlenken das Fahrzeug wieder unter Kontrolle bringen. Voraussetzung hierfür sind gute Winterreifen, die im Schnee hohe Seitenführung aufbauen können.

 
Übersteuern: Gegenlenken will geübt sein

Etwas mehr Können erfordern übersteuernde Fahrzeuge, wie beispielsweise heckgetriebene Autos. Diese können beim Gasgeben in Kurven mit dem Heck ausbrechen, weil das entlastete kurveninnere Rad beginnt durchzudrehen und damit seine Seitenführung verliert. Dann muss der Fahrer mit Gefühl gegenlenken, also in die Richtung steuern, in die das Heck schwenkt. Ist das Heck stabil, muss der Fahrer wieder geradelenken, sonst bricht das Fahrzeug aufgrund des Lastwechsels und des Gegenlenkens zur anderen Seite aus – und zwar mit größerer Wucht. Ungeübte Fahrer können hier schnell im Graben landen.


Macht Spaß und bringt was: Fahrtraining

Was Rallyeprofis auf abgesicherten Strecken machen, ist im öffentlichen Straßenverkehr natürlich tabu. Doch wer das kontrollierte Abfangen des Fahrzeugs und die richtige Fahrtechnik einmal bei einem Fahrtraining (zum Beispiel www.iceaction.de) auf Schnee und Eis erlernt hat, ist super auf die kalte Jahreszeit vorbereitet.

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