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Winterkorn

Mindestens zehn Prozent Wachstum

Foto: Audi 302 Bilder

VW-Konzernchef Martin Winterkorn will bis 2010 das Wachstum des Konzerns drastisch ankurbeln. VW strebe jährliche Effizienzsteigerungen von mindestens zehn Prozent an und werde seinen Absatz ebenfalls um mindestens zehn Prozent jährlich steigern, sagte der Manager dem Magazin "Wirtschaftswoche".

10.09.2007

"Wir haben das klar definierte Ziel einer jährlichen Produktivitätssteigerung um mindestens zehn Prozent." Dies bedeute einen Konzernabsatz im Jahr 2010 von rund acht Millionen Fahrzeugen.

Toyota wird der Kampf angesagt

Laut Winterkorn soll die Montagezeit beim Golf von heute 35 Stunden um wenigstens 20 Prozent verkürzt werden. Ziel sei es, den japanischen Branchenprimus Toyota nicht nur auf technologischem Feld, sondern auch bei der Rendite zu überflügeln. Die aktuelle Zielrendite der Konzern-Produkte von acht Prozent werde von künftigen Modellen wie dem neuen Golf klar übertroffen.

Trotz der Produktivitätssteigerungen wird es laut Winterkorn keinen Abbau von Arbeitsplätzen geben. "Die Gefahr bestünde nur, wenn wir nicht weiter wachsen würden." Volkswagen müsse wachsen über neue Produkte wie den Tiguan, den geplanten Kleinwagen oder den Scirocco. Das Wachstum in neuen Märkten wie Russland, Indien und China werde auch hier in Europa Wachstum schaffen.

Seat bleibt im Konzern

Die spanische VW-Tochter Seat wird laut Winterkorn auch in Zukunft Teil des VW-Konzerns bleiben und nicht verkauft. Seat bleibe definitiv ein Bestandteil des Konzerns. Mit seiner neuen Unternehmensstrategie 2018 sei die Marke auf einem guten Weg.

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