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Winterkorn

VW wird eigenständig bleiben

Foto: Audi

Der Volkswagen-Konzern wird nach Einschätzung von Vorstandschef Martin Winterkorn auch nach einer möglichen Übernahme durch Porsche seine Eigenständigkeit bewahren.

29.10.2007

"Volkswagen ist eine der bekanntesten und begehrtesten Marken der Welt. Sie stellt einen immensen Wert dar. Deswegen muss sie behutsam gepflegt werden", sagte Winterkorn der "Süddeutschen Zeitung". Er habe keine Probleme, möglicherweise bald nur noch Chef eines Tochterunternehmens der Porsche Holding zu sein: "Wenn es so käme, bliebe ich der Chef des zukunftsfähigsten Autoherstellers der Welt. Im Übrigen: Schöne Töchter lassen oft auch ihre Mütter attraktiver aussehen".

Winterkorn zeigte sich offen für eine engere Kooperation mit dem Großaktionär Porsche. Es sei sicher möglich, die bestehende Kooperation weiter auszubauen. Möglichkeiten sehe er vor allem im Bereich der Fahrzeugelektronik. "Die Fahrzeugelektronik ist auch ein interessantes Arbeitsfeld mit hohen Synergiepotenzialen", sagte Winterkorn der Zeitung. "Die Entwicklungsaufwendungen dafür sind relativ hoch. Wenn Sie das auf möglichst viele Fahrzeuge verteilen können, wird die Sache viel kostengünstiger." Der Sportwagenbauer Porsche ist mit knapp 31 Prozent größter VW-Aktionär und könnte seinen Einfluss in Wolfsburg nach dem Fall des VW-Gesetzes weiter ausbauen. Beide Unternehmen arbeiten bereits bei den Geländewagen VW Touareg und Porsche Cayenne sowie bei der Entwicklung von Hybrid-Antrieben zusammen.

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