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Wolfsburg

VW kürzt Investitionen

Der VW-Konzern wird in seinem Werk in Wolfsburg in den kommenden Jahren weniger investieren als ursprünglich geplant.

12.10.2004

Bei der Überarbeitung der langfristigen Planung der Jahre 2005 bis 2009 für das Werk Wolfsburg sei die Summe von 1,9 Milliarden auf 1,5 Milliarden Euro gesunken, sagte ein VW-Sprecher am Dienstag. Er dementierte aber einen Zeitungsbericht, wonach die Investitionssumme halbiert werden solle. Die "Wolfsburger Nachrichten" hätten die Investitionen für den gesamten Standort mit dem Werk verwechselt, sagte der Sprecher.

Den Rückgang für die Investitionen im Werk begründete der Sprecher mit den Fahrzeug-Anläufen von Golf und Golf Plus. Für den Standort Wolfsburg seien Investitionen in Höhe von 3,7 Milliarden Euro geplant. Darin seien auch Kosten für die Forschung und Entwicklung enthalten.

Der Wolfsburger Werkleiter Dietmar Korzekwa hatte nach Angaben der Zeitung erklärt, das Werk Wolfsburg leide derzeit unter einer geringen Auslastung. Es verfüge über eine Kapazität von täglich 3.200 Fahrzeugen, baue zurzeit aber gerade einmal 2.100 Golf V, Bora, Bora Variant und Golf Variant. "Mit dieser geringen Auslastung haben wir ein Problem, die festen Kosten wirklich zu decken. Wir müssen zusätzliche Fahrzeuge nach Wolfsburg bekommen", wird Korzekwa zitiert. Die Absatz-Probleme seien bekannt, bestätigte der VW-Sprecher.

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