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World Mobility Forum 2003

Technik und Innovation

Foto: ams

Zum Thema Luftverkehr rechnet man bis 2020 mit einer Verdreifachung des heutigen Flugverkehrs. Die größte Herausforderung liegt dabei in der Reduktion der Unfälle (2002 waren es 50, 2020 würde es hochgerechnet jeden zweiten Tag eine Unfallmeldung geben). Ziel: mindesten Halbierung der Unfallzahlen.

24.03.2000

Die große Herausforderung beim Thema Telematik liegt in der Harmonisierung auf nationaler, besser noch EU-Ebene. Momentan ist der Kunde noch nicht bereit 20 Euro pro Monat für Telematikdienste auszugeben. Dr. Mangold: der Kunde zahlt nur, wenn er die Gewissheit hat, dass er Informationen bekommt, die für seine Bedürfnisse wichtig sind und die ihm eindeutig einen Mehrwert und Ersparnisse bringen. Er schlägt eine Wette vor: „Mit der Telematik und der effizienten Nutzung der vorhandenen Verkehrswege kann mehr an Benzinverbrauch und Schadstoffemission eingespart werden, als über alle motorischen und fahrzeugseitigen Weiterentwicklungen.“ Dr. Bütje zur Brennstoffzelle als alternativem Antrieb:
„Die fliegt eher, als dass sie fährt.“

Dr. Scholl äußerte sich zur Brennstoffzelle: Ist in den nächsten 10 bis 15 Jahren nicht in nennenswerten Stückzahlen im Verkehr. Hybrid- Fahrzeuge werden in den nächsten acht bis zehn Jahren keine nennenswerte Rolle im Verkehr spielen. Wasserstoff-Antriebe würden allenfalls in Europa, in einer hoch entwickelten Welt, Sinn machen. Die Kosten, zum Beispiel für die Umrüstung von Tankstellen, sind allerdings enorm. Der Verbrennungsmotor hat noch eine lange Zukunft. Schadstoff-Reduktion ist eigentlich kein Thema mehr.

Prof. Bockelmann: 25 bis 30 Prozent Effizienzsteigerung für den Pkw sind in den nächsten zehn Jahren drin. Die Mehrkosten für diese Innovationen werden bei Fahrzeugen in der Golf-Klasse rund 2000 Euro pro Fahrzeug betragen. Erdgas sollte man nicht abfackeln, auch nicht im Auto verbrennen, sondern zu synfluel verarbeiten. Benziner und Diesel könnten bei diesen synthetischen Kraftstoffen enger zusammen wachsen. Weitere Vorteile: geringer Verbrauch, geringe Emissionen, Partikel werden um weitere 50 Prozent reduziert. Der nächste Schritt: synfluel aus Biomasse. Vorteile: Erdölressourcen werden geschont, neutrale C02-Bilanz. Prof. Dr. Krubasik: „Bis 2030 werden wir keine Probleme mit Treibstoffen haben.“

Frage: Warum liefert VW keine EU-4 Autos nach China oder Indien?

Prof. Bockelmann: Auf Grund der schlechten und vor allem wechselnden Kraftstoffqualität kann dort kein anderer Technologiestand zum Einsatz kommen.

Frage: Amerika produziert mit fünf Prozent der Erdbevölkerung 25 Prozent der weltweiten C02-Emissionen. Schreit dies nicht geradezu nach dem Dieselmotor?

Dr. Scholl: Technologisch ist dies kein Problem, infrastrukturell ist eine kurzfristige Dieseleinführung in den USA illusorisch.

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