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WTCC-Ergebnis Imola 2009

Seat wieder deutlich auf Titelkurs

WTCC Imola 2009 Foto: BMW 19 Bilder

Mit zwei Siegen hat die Seat-Mannschaft in Imola einen weiteren großen Schritt in Richtung WM-Titel gemacht. Sowohl im Konstrukteurspokal als auch in der Fahrerwertung sind die gelben Autos kaum noch einzuholen.

21.09.2009 Powered by

In Oschersleben sah es noch so aus, als könnte BMW das Ruder in dieser Saison endgültig noch einmal herumreißen. Doch in Imola folgte die Ernüchterung. Während BMW-Speerspitze Augusto Farfus nur ein mageres Pünktchen aus Italien mitnahm, machten die beiden Titelanwärter aus dem Seat-Lager fette Beute.

Gabriele Tarquini verteidigte mit einem Sieg im ersten Rennen und dem zweiten Platz im zweiten Lauf die Tabellenspitze. Sieben Punkte hinter dem Italiener liegt weiterhin der Franzose Yvan Muller, der mit seinem Erfolg am Sonntag und dem zweiten Platz am Samstag ebenfalls 18 Zähler einfuhr. Der Rückstand von Farfus auf die Tabellenspitze wuchs zwei Rennwochenenden vor Schluss auf 18 Punkte an.

Beide Titel für BMW in weiter Ferne

Auch in der Konstrukteurswertung gelang Seat ein entscheidender Schritt nach vorne. Die Spanier machten alleine in Imola 20 Punkte auf die bayerische Konkurrenz gut und führen nun mit einem beruhigenden 21 Punkte-Polster.

Bei den aggressiv geführten Rennen in der Emilia-Romagna setzte sich am Ende das höhere Drehmoment der Leon-Armada durch, die der Konkurrenz teilweise spielend um die Ohren fuhr. Mit zwei dritten Plätzen für Rob Huff und Alain Menu konnte nur Chevrolet etwas mithalten. Bester BMW-Pilot war Alessandro Zanardi mit zwei vierten Plätzen.

Erste WM-Punkte für Lada

Für eine kleine Sensation sorgte auch James Thompson. Der Brite fuhr mit zwei sechsten Plätzen die ersten WM-Punkte für das Lada-Team ein. Damit präsentierte sich der ehemals belächelte Hersteller aus Russland erstmals konkurrenzfähig.

Bevor es in den Meisterschaftsendspurt geht, können die Teams nun noch einmal Kräfte tanken. Fünf Wochen stehen die Motoren still, bevor es am 1. November im japanischen Okayama weitergeht.

Ergebnisse Imola/Italien:
 
19. Lauf, (13 Rd. à 4,909 km):
1. Gabriele Tarquini (Italien) - Seat León 29:31,701 Min.;
2. Yvan Muller (Frankreich) - Seat León + 0,409
3. Robert Huff (Großbritannien) - Chevrolet Cruze + 0,842
4. Alessandro Zanardi (Italien) - BMW 320si + 1,457
5. Tom Coronel (Niederlande) - Seat León + 3,501
6. James Thompson (Großbritannien) - Lada Priora + 5,620
7. Sergio Hernández (Spanien) - BMW 320si + 6,00
8. Alain Menu (Schweiz) - Chevrolet Cruze + 6,39
11. Franz Engstler (Kempten) - BMW 320si + 10,819
Jörg Müller (Hückelhoven) - BMW 320si ausgeschieden 5. Rd.
 
20. Lauf (11 Rd. à 4,909 km):
1. Yvan Muller (Frankreich) - Seat León 21:51,680 Min.
2. Gabriele Tarquini (Italien) - Seat León + 0,312 Sek.
3. Alain Menu (Schweiz) - Chevrolet Cruze + 4,008
4. Alessandro Zanardi (Italien) - BMW 320si + 4,467
5. Jordi Gené (Spanien) - Seat León + 5,632
6. James Thompson (Großbritannien) - Lada Priora + 7,190
7.. Rickard Rydell (Schweden) - Seat León + 7,612
8. Augusto Farfus Jr. (Brasilien) - BMW 320si + 8,327
13. Franz Engstler (Kempten) - BMW 320si + 13,390
15. Jörg Müller (Hückelhoven) - BMW 320si + 14,351

Fahrer-Wertung, nach 20 von 24 Läufen:

1. Gabriele Tarquini (Italien) - Seat León -109 Punkte
2. Yvan Muller (Frankreich) - Seat León - 102 Punkte
3. Augusto Farfus Jr. (Brasilien) - BMW 320si - 91 Punkte
4. Andy Priaulx (Großbritannien) - BMW 320si - 66 Punkte
5. Rickard Rydell (Schweden) - Seat León - 63 Punkte
6. Robert Huff (Großbritannien) - Chevrolet Cruze - 60 Punkte
7. Jörg Müller (Hückelhoven) - BMW 320si - 58 Punkte
8. Sergio Hernández (Spanien) - BMW 320si - 36 Punkte
16. Franz Engstler (Kempten) - BMW 320si - 7 Punkte

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